Ein Jahr Corona in Schwerte und die Frage: Was bleibt am Ende übrig?

Serie: Ein Jahr Corona in Schwerte

Ein Jahr hat das Virus die Ruhrstadt jetzt schon fest im Griff. Wie hat es Schwerte verändert? In unserer großen Corona-Serie sprechen wir mit Leuten, die Corona besonders getroffen hat.

Schwerte

, 17.03.2021, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wie geht es einer der ersten Corona-Patientinnen heute? Wie sieht die Lage aus bei Kultur, Einzelhandel, Hotels und Ärzten? Wir blicken in einer Serie zurück auf ein Jahr Corona in Schwerte.

Wie geht es einer der ersten Corona-Patientinnen heute? Wie sieht die Lage aus bei Kultur, Einzelhandel, Hotels und Ärzten? Wir blicken in einer Serie zurück auf ein Jahr Corona in Schwerte. © Heiko Mühlbauer

Am 11. März 2020 meldete das Kreis-Gesundheitsamt den ersten Corona-Fall in Schwerte. Ein Jahr danach blicken wir in einer Serie zurück auf eine Zeit, die viele Einschränkungen und Probleme mit sich gebracht hat. Von Schulschließungen über Homeoffice bis hin zu verwaisten Innenstädten und Menschen mit Existenzängsten – die Corona-Pandemie ist an niemandem spurlos vorbeigegangen.

Wir zeigen ein Jahr nach der ersten Infektion, wie sich Schwerte in einem Jahr Pandemie entwickelt hat.

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Tanja Missner gehörte zu den ersten Corona-Patienten in Schwerte. Die Physiotherapeutin, die die Praxis Physio Point in Ergste betreibt, ging damals ganz offen mit ihrer Erkrankung um. Ein Jahr danach hat sie zum Glück nicht mit Spätfolgen der Krankheit zu kämpfen. Den Betrieb in ihrer Praxis hat sie allerdings an Corona angepasst.

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Der Einzelhandel musste mitten im Weihnachtsgeschäft schließen. Seit dem 8. März 2021 dürfen die Geschäfte mit Terminvereinbarung wieder öffnen. Doch auch hier hat die Corona-Pandemie Spuren hinterlassen. Joachim Kockelke, der ein Geschäft für Geschenke und Schmuck an der Hüsingstraße betreibt, bezeichnet die Situation für den Einzelhandel als „dramatisch" und fragt sich: „Wer bleibt am Ende übrig?“

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Live-Kultur? 2020 und auch Anfang 2021 kaum möglich. Die Kulturbranche wurde hart von den Corona-Maßnahmen getroffen. Nicht nur die Künstler, sondern auch die Veranstaltungsorte, die Techniker und die Agenturen konnten fast ein Jahr lang kaum reguläre Einnahmen erzielen. Aber man wurde kreativ.

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Für die Hotels in Schwerte gab es im vergangenen Jahr massive Umsatzverluste. Das unterstreichen die Zahlen des Landesbetriebs IT NRW. Aktuell übernachten im Hotel Reichshof in Schwerte nur ein paar Geschäftsreisende. Doch die Immobilie muss trotzdem instandgehalten werden.

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Sie arbeiten an vorderster Front gegen die Corona-Pandemie: die Hausärzte. Für Dr. Jörg Rimbach hat sich im Corona-Jahr einiges geändert. Besonders aufgefallen ist ihm die Unsicherheit bei seinen Patienten.

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Vor einem Jahr erkrankte die Schwerterin Irmgard Fulfs an Covid-19. Auf einer Geburtstagsfeier hatte sich die 86-Jährige angesteckt. Sie hatte Glück und überstand die Erkrankung. Ihre Cousine starb.

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