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Eltern verteidigen Tagesmütter und Großtagespflegestellen: „Tolle Arbeit“

rnKinderbetreuung

„Man darf nicht alle über einen Kamm scheren!“ Schwerter Eltern nehmen ihre Tagesmütter in Schutz. In jeder Branche gebe es schwarze Schafe, die große Mehrheit leiste jedoch tolle Arbeit.

Schwerte

, 23.02.2019 / Lesedauer: 3 min

Das ist gut für die Kinder, für ihre Eltern und die Tagesmütter und -väter: Offenbar sind die meisten Eltern, die ihren Nachwuchs durch Tagespflegepersonen betreuen lassen, sehr zufrieden mit der Arbeit dieser Menschen, denen sie ihr Liebstes, ihre Kinder, anvertrauen. Das zeigt die große Resonanz auf die Geschichte von Familie Zejna, die sich über schlechte Erfahrungen mit Tagesmüttern beschwert hatte.

In Leserbriefen und Facebook-Posts berichten Eltern überwiegend positiv über die

Arbeit, die Tagesmütter und Großtagespflegestellen leisten. Besonders begeistert äußern sich Eltern der Großtagespflegestelle „Wittekinder“ in zahlreichen Leserbriefen.

Eltern gehen beruhigt zur Arbeit und wissen ihr Kind in guter Obhut

Elena und Stefan Matthieu zum Beispiel schreiben: „Wir als Eltern hatten das Glück, einen Betreuungsplatz für unsere einjährige Tochter bei den „Wittekindern“ zu erhalten und dafür sind wir jeden einzelnen Tag dankbar.“ Empathische und aufmerksame Betreuerinnen, täglich selbst gekochte, gesunde Mahlzeiten, verlässliche Regeln und Prinzipien - man könne beruhigt zur Arbeit geben und wisse sein Kind in hervorragender Obhut.

Marissa Rüping, ebenfalls Mutter eines „Wittekinds“, hat sich darüber geärgert, dass die Betreuung bei einer Tagesmutter als Notlösung für einen nicht bekommenen Kindergartenplatz dargestellt worden sei. Sie und ihr Mann hätten sich bewusst dafür entscheiden, die eineinhalbjährige Tochter in die deutlich kleinere Großtagespflege zu geben. „Wir würden uns immer wieder so entscheiden“, bekräftigt Marissa Rüping. „Tagesmütter machen eine wundervolle Arbeit, denn sie betreuen unsere größten Schätze, unsere Kinder.“

Nicht jeder Tagesmutter Vertrauen geschenkt

Familie Kondis ist ebenfalls glücklich bei den „Wittekindern“, hat aber zuvor verschiedenen Tagesmüttern kein Vertrauen schenken mögen. Alina Kondis: „Wir haben uns Tagesmütter angesehen und auch dort ähnliche Erfahrungen gemacht wie Familie Zejna. Da können wir unser Kind doch nicht abgeben, habe ich zu meinem Mann gesagt.“ Die Großtagespflegestelle an der Wittekindstraße sei schließlich die richtige Wahl gewesen.

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Ihre Ansicht bestätigen weitere Familien aus der Großtagespflegestelle, aber auch Eltern, deren Kinder von Tagesmüttern in noch kleineren Gruppen betreut werden. So schrieb Franziska Schützler im Namen weiterer Mütter, deren Kinder bei der Tagesmutter Katja Augustin betreut werden: „Mein Mann und ich haben uns damals für die Tagespflege entschieden, da wir der Meinung waren, dass unsere Tochter in einer Kita ,untergehen‘ würde, da dort die Gruppengröße eine andere ist. Wir haben das Richtige getan, da unsere Tochter selbst mit der kleinen Gruppengröße ab und an ihre Probleme hat. Das Konzept, der Tagesablauf und das liebevolle Miteinander haben uns voll überzeugt, und wir sind es immer noch. Jeden Tag geben wir unser Kind mit einem guten Gefühl ab.“

Die Mehrheit der Eltern ist zufrieden mit der Betreuung

Fazit: Die Mehrheit der Eltern hat eine gute Wahl für ihr Kind getroffen. Die Familien sind sehr zufrieden. Die Tagesmütter und der Tagesvater machen gute Arbeit. Sie räumen aber auch ein, dass es “schwarze Schafe“ unter Tagesmüttern geben könne - wie in jeder Branche.

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Die Tagesmutter Katja Augustin arbeitet mit im Schwerter Arbeitskreis der Tagespflegepersonen, der nicht Arbeitskreis der Tagesmütter heißt, weil auch Schwertes einziger Tagesvater, Carsten Rieck, dort Mitglied ist. Die 46 Tagespflegepersonen, die nach Auskunft des Jugendamtes derzeit 156 Kinder unter drei Jahren betreuen, treffen sich regelmäßig zum Austausch mit dem Jugendamt.

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