Entwurf für Tempel: Mit diesem Bauwerk will die Hindu-Gemeinde die Göttin ehren

rnHindu-Gemeinde Schwerte

Am Sonntag legt die Hindu-Gemeinde den Grundstein für ihren neuen Tempel am Beckenkamp. Ein Blick auf den Entwurf zeigt: Einen solchen Prachbau hat Schwerte noch nicht gesehen.

Schwerte

, 10.08.2018, 20:25 Uhr / Lesedauer: 2 min

So einen Bau hat die Stadt Schwerte in ihrer mehr als 600-jährigen Geschichte noch nicht gesehen: Einen Hauch von fernöstlicher Kultur wird der Tempel der Hindu-Gemeinde dem Beckenkamp verleihen. Eigens aus Indien und Sri Lanka hat die Gemeinde die Entwürfe für den Schmuck des elf Meter hohen Turms bestellt, der sich über dem Eingangsportal erheben wird. Am Sonntag, 12. August, findet gegen 11.45 Uhr die feierliche Grundsteinlegung für das Gotteshaus statt, das der Göttin Sri Kanakathurka Ampal einen würdigen Ort zur Verehrung geben wird. Es wird nahezu in direkter Nachbarschaft der muslimischen Ditib-Moschee errichtet.

Ein elf Meter hoher, reich verzierter Turm wird das Eingangsportal des Hindu-Tempels krönen.

Ein elf Meter hoher, reich verzierter Turm wird das Eingangsportal des Hindu-Tempels krönen. © Zeichnung: Hindu-Gemeinde

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FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Impressionen vom Tempelfest 2018

Als Höhepunkt ihres zehntägigen Tempelfestes zog die Hindu-Gemeinde am Sonntag mit ihrer Göttin Sri Kanakathurka Ampal durch die Straßen von Schwerte.
29.07.2018
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Bis zum Festwagen, der in Märkischen Straße wartete, musste die Göttin auf den Schultern getragen werden.© Reinhard Schmitz
Rituelle Tänzer zogen vor dem Festwagen her.© Reinhard Schmitz
Der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes Schwerte sicherte den Festumzug der Hindus und sperrte die Einmündung Hörder-/Märkische Straße mit seinem Einsatzfahrzeug ab.© Reinhard Schmitz
Bis zum Anfang der Märkischen Straße musste die Göttin auf den Schultern getragen werden, da der Bürgersteig zu schmal für den heiligen Wagen war.© Reinhard Schmitz
Unüberhörber machte die rituelle Musik schon von weitem auf den Festumzug aufmerksam.© Reinhard Schmitz
Viele Hundert Hindus nahmen an dem Festumzug durch die Märkische Straße teil.© Reinhard Schmitz
Sparkassenvorstand Ulrich Bartscher (M.) nahm wie immer an dem Umzug teil, dieses Mal begleitet von Architekt Detlef Peter (l.) und dessen Tochter, der Architektin Nadine Peter.© Reinhard Schmitz
Viele hundert Gläubige begleiteten die Hindu-Göttin Sri Kanakathurka Ampal bei ihrem Festumzug durch die Straßen.© Reinhard Schmitz
Im Trance-Zustand spürten die Tänzer den Schmerz der Eisenhaken nicht, die sie sich zur Selbstkasteiung durch den Rücken gezogen hatten.© Reinhard Schmitz
Zu Ehren ihrer Göttin ließen sich Trance-Tänzer Eisenhaken durch den Rücken stechen, ohne zu bluten.© Reinhard Schmitz
Nur der Prieser durfte in dem Heiligen Wagen neben der Göttin Platz nehmen.© Reinhard Schmitz
Nur die Priester durften im Wagen der Göttin sitzen, der an langen Seilen durch die Straßen rund um ihren Tempel gezogen wurde.© Reinhard Schmitz
Im Ther, dem geschmückten heiligen Wagen, zogen die Hindus ihre Göttin Sri Kanakathurka Ampal durch die Märkische Straße.© Reinhard Schmitz
Traditionelle indische Musik begleitete den Hindu-Umzug.© Reinhard Schmitz
Trommelwirbel und Trompetentöne - das tiefe Brummen dazu erzeugte der Rekorder.© Reinhard Schmitz
Mit Deutschlandfähnchen am Dach hatten die Hindus ihren heiligen Wagen für den Festumzug geschmückt.© Reinhard Schmitz
Mit Opfergefäßen zogen Frauen vor dem heiligen Wagen der Göttin her.© Reinhard Schmitz
Mit einer Deutschlandfahne am Dach geschmückt war der heilige Wagen der Göttin.© Reinhard Schmitz
Tradition und Moderne: In der linken Hand das Handy zum Filmen, in der rechten das Räuchergefäß.© Reinhard Schmitz
Von ihrem Logenplatz auf dem Balkon ihrer Wohnung aus filmte Marianne Wloka den
bunten Festumzug in der Märkischen Straße.© Reinhard Schmitz
In festliche Saris gekleidet, trugen Frauen Opfergefäße auf ihren Köpfen.© Reinhard Schmitz
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