Mit ihrem Trödelmarkt an der Pannekaukenfrau gehört Ester Maria Grulke einfach zum Stadtbild dazu. Kaum einer weiß, dass sie ursprünglich aus Argentinien stammt.
Mit ihrem Trödelmarkt an der Pannekaukenfrau gehört Ester Maria Grulke einfach zum Stadtbild dazu. Kaum einer weiß, dass sie ursprünglich aus Argentinien stammt. © Reinhard Schmitz
Louisa-Verein

Die „Frau vom Trödelstand“: Ester Maria Grulke aus Schwerte hat zwei Heimaten

Sie ist eine echte Schwerterin. Aber sie hat zwei Heimaten. Vor 40 Jahren kam Ester Maria Grulke aus Argentinien nach Deutschland. Am Samstag baut sie in der City ein riesiges Trödelparadies auf.

Sie gehört zum Stadtbild dazu wie die Viktorkirche und der Rathausbrunnen. Eigentlich jeder, der samstags und mittwochs von der Fußgängerzone zum Wochenmarkt schlendert, kommt an ihren Bücherkisten und ihrem Tapetentisch voller Porzellan, Haushaltsgeräten und CDs vorbei. Viele bleiben stehen bei den Trödel-Schätzen, die Ester Maria Grulke zugunsten von Straßenkindern in Argentinien feilbietet. Bei Wind und Wetter baut sie ihren kleinen Markt rund um das Pannekaukenfrau-Denkmal an der Ostenstraße auf.

„Ich habe zwei Heimaten“

Es sollten nur drei Monate Sightseeing in Deutschland werden

Als Dankeschön am Samstag ein Riesentrödel für die Tafel

Über den Autor
Redakteur
Reinhard Schmitz, in Schwerte geboren, schrieb und fotografierte schon während des Studiums für die Ruhr Nachrichten. Seit 1991 ist er als Redakteur in seiner Heimatstadt im Einsatz und begeistert, dass es dort immer noch Neues zu entdecken gibt.
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