Ex-Bad-Manager will noch einmal bei der Stadt anfangen

Klage auf Wiedereinstellung

Der ehemalige Manager des Freizeit- und Allwetterbades will wieder bei der Stadt angestellt werden. Zumindest hat Joachim Crefeld eine Klage beim Arbeitsgericht eingereicht. Sein Ziel: die Wiedereinstellung in den städtischen Dienst.

SCHWERTE

von Von Heiko Mühlbauer

, 27.05.2011, 00:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Joachim Crefeld (l.) mit Anwalt Dr. Tido Park. Der ehemalige Manager des Freizeit- und Allwetterbades will wieder bei der Stadt angestellt werden.

Joachim Crefeld (l.) mit Anwalt Dr. Tido Park. Der ehemalige Manager des Freizeit- und Allwetterbades will wieder bei der Stadt angestellt werden.

Bei der Stadt sieht man dem aber gelassen entgegen. Denn seit 2005 hat man den Ex-Geschäftführer fristlos und hilfsweise auch fristgerecht gekündigt. Der sei also gar kein Beschäftigter der Bäder GmbH mehr gewesen, als die aufgelöst wurde. Wenn nicht bereits seit 2005, dann zumindest seit 2006. Diese Kündigungen sind aber immer noch nicht rechtskräftig. Denn der Geschäftsführer hatte gegen sie geklagt, und das Endlos-Verfahren ruht seit Jahren bei einer Kammer für Handelssachen des Hagener Landgerichts. Die Richter dort wollen wiederum erst dann ein Urteil sprechen, wenn ein parallel laufender Strafprozess gegen Crefeld abgeschlossen ist.Sollte der nämlich wegen zu unrecht genehmigter Gehaltserhöhungen verurteilt werden, gilt wohl die fristlose Kündigung. Der Strafprozess ruht aber seit Jahren in den Aktenbergen einer Wirtschaftsstrafkammer. So lange gilt der Ex-Bad-Manager nicht als gekündigt. Eine Wiedereinstellung bei der Stadt wird aber auch von Fachleuten als unwahrscheinlich angesehen.

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