Akkordarbeit am FBG: Lehrer müssen 105 iPads auf einmal einrichten

Digitalisierung

Die Fünftklässler des Friedrich-Bährens-Gymnasiums in Schwerte freuen sich: Ihre iPads wurden geliefert. Doch bevor die Geräte an die Schüler verteilt werden konnten, gab es noch etwas zu tun.

Schwerte

, 05.02.2021, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Lehrer Michael Mohr (r.) und Kai Uhlenrauck vom Friedrich-Bährens-Gymnasium haben an einem Nachmittag über 100 iPads für die Fünftklässler eingereichtet. Anschließend holten die Eltern die Geräte ab.

Die Lehrer Michael Mohr (r.) und Kai Uhlenrauck vom Friedrich-Bährens-Gymnasium haben an einem Nachmittag mehr als 100 iPads für die Fünftklässler eingerichtet. Anschließend holten die Eltern die Geräte ab. © FBG

Schulleiter Heiko Klanke ist zufrieden: 105 iPads sind vor wenigen Tagen am Friedrich-Bährens-Gymnasium (FBG) angekommen und direkt an die Eltern weiter verteilt worden. Nun ja, nicht ganz direkt.

Denn vorher hatten Klankes Kollegen Michael Mohr und Kai Uhlenrauck die Geräte noch so eingerichtet, dass sie ab sofort im Unterricht einsetzbar sind. Dafür haben sie einen ganzen Tag in der Aula verbracht.

Anschließend erfolgte die Abgabe an die Eltern, die einzelne Abholtermine mit der Schulleitung dafür vereinbart hatten. „Die iPads werden jetzt zunächst im Homeschooling und später im Präsenzunterricht eingesetzt“, erklärt der Schulleiter.

Flächendeckende Ausstattung

Jetzt ist der komplette Fünfer-Jahrgang der Schule flächendeckend mit digitalen Geräten ausgestattet. Damit man nicht auf einen Schlag 300 bis 400 Euro auf den Tisch blättern muss, gibt es am FBG wie an anderen Schulen auch ein Mietkaufverfahren. „Entweder man kauft das Gerät komplett, oder man zahlt es mit diesem System ab. Außerdem kann man noch eine Versicherung dazu wählen“, sagt Heiko Klanke.

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Für Eltern, die sich ein iPad nicht so ohne weiteres leisten können, gibt es Unterstützung durch den Förderverein der Schule. „Da finden wir individuelle Lösungen“, betont der Schulleiter.

Klanke ist froh, dass es so schnell geklappt hat von der Bestellung bis zur tatsächlichen Ausgabe der Geräte. „Wir freuen uns da über die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und deren IT-Experten.“

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