Qualmwolke an der Schützenstraße stammt nicht von einem Dachstuhlbrand

rnFeuerwehr in Schwerte

Wegen eines vermeintlichen Dachstuhlbrandes wurde die Feuerwehr am Montagabend zur Schützenstraße gerufen. Die Retter entdeckten eine Qualmwolke, doch die stammte von etwas ganz Anderem.

Schwerte

, 28.04.2020, 15:26 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Rauchgeruch war bis zum Lidl-Parkplatz auf der anderen Straßenseite wahrzunehmen. Ein aufmerksamer Bürger alarmierte am Montagabend die Feuerwehr, weil er eine Qualmwolke an der Schützenstraße bemerkt hatte.

Nachdem die Meldung um 20.52 Uhr auf der Wache eingegangen war, wurde wegen des Verdachts auf einen Dachstuhlbrand an Großaufgebot von Fahrzeugen mit Blaulicht zur Einsatzstelle geschickt. Auch ein Streifenwagen der Polizei war vor Ort, wo allerdings niemand mehr einzugreifen brauchte.

Denn es stellte sich heraus, dass der „Übeltäter“ lediglich ein etwas stärker qualmender Holzkohlengrill war, der im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses stand.

Der vermeintliche Dachstuhlbrand an der Schützenstraße entpuppte sich am Montagabend nur als ein etwas stärker rauchender Holzkohlengrill.

Der vermeintliche Dachstuhlbrand an der Schützenstraße entpuppte sich am Montagabend nur als ein etwas stärker rauchender Holzkohlengrill. © Reinhard Schmitz

Die Einsatzkräfte der Hauptamtlichen Wache sowie die zu ihrer Unterstützung ausgerückten Kollegen der Löschzüge Mitte, Geisecke und Villigst konnten wieder abdrehen.

Autofahrer reagierten etwas irritiert auf die vielen Blaulichtfahrzeuge, die zwischen den beiden Verkehrskreiseln auf der Schützenstraße standen. Die Einsatzstelle ließ sich aber mit einem kurzen Schwenk über Grünstraße und Eschenweg leicht umfahren.

„Es war ein gut gemeinter Fehlalarm“, hieß es am Dienstag von der Wache an der Lohbachstraße, wo niemand böse war. Denn es sei im Zweifelsfalle immer besser, einmal zu viel die Feuerwehr anzurufen als zu wenig.

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