Foodsharing: Schwerter rettet Essen vor dem Müll

Gegen Verschwendung

Carsten Rieck (39) rettet Lebensmittel vor der Entsorgung und gibt sie kostenlos an Menschen weiter, die sie gebrauchen können. In Schwerte sucht er nun nach einem Raum, um die Waren zu lagern. Was sein Projekt von der Tafel unterscheidet und warum Vertrauen eine große Rolle spielt, erklärt er im Interview zum Reinhören.

SCHWERTE

, 10.03.2015, 13:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Carsten Rieck aus Schwerte holt bei Supermärkten Waren ab, die sonst im Müll landen würden - und gibt sie an Menschen weiter, die sie gebrauchen können.

Carsten Rieck aus Schwerte holt bei Supermärkten Waren ab, die sonst im Müll landen würden - und gibt sie an Menschen weiter, die sie gebrauchen können.

Foodsharing nennt sich das Prinzip, dass Carsten Rieck in Dortmund kennengelernt hat und nun auch in Schwerte realisieren möchte. Mehrere Supermärkten hat er schon kontaktiert: „Ich war überwältigt von der Hilfsbereitschaft und das zeigt mir, wie viel man beim persönlichen Gespräch von Mensch zu Mensch erreichen kann“, sagt er. Denn der Schwerter weiß wohl, dass die Supermärkte diese Ware offiziell nicht weitergeben dürfen. Sie wird so zur Entsorgung abgestellt, dass er sie sich abholen kann. 

Was das Projekt von der Tafel unterscheidet, welche Lebensmittel er sucht und warum Vertrauen bei seiner Arbeit sehr wichtig ist, erklärt Carsten Rieck in unserem ausführlichen Audio-Interview:

Was er abzugeben hat, das gibt Carsten Rieck auf seiner eigenen Facebook-Seite sowie in der FB-Gruppe Schwerter Bürger bekannt. Wer ihn unterstützen möchte, sich für die Lebensmittel interessiert oder einen Raum anbieten kann, erreicht den 39-Jährigen unter Tel. (0176) 41559174. 

Weitere Infos zu der Idee, Lebensmittel zu teilen, statt sie wegzuwerfen, gibt es auch auf foodsharing.de.

Jetzt lesen

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt