Fotos im Wuckenhof zeigen den perfekten Moment

Neue Ausstellung

Jahrzehntelang stand der Wuckenhof in Schwerte, an der Kötterbachstraße 2, für zum Teil aufsehenerregende Ausstellungen. Seit dem Ende des Kunstvereins stehen die unteren Geschosse leer. Aber nicht mehr lange. Zumindest von Ende März bis Mitte Mai kehrt Kunst zurück in das historische Gebäude.

SCHWERTE

, 31.03.2017, 19:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fotos im Wuckenhof zeigen den perfekten Moment

Die Ausststellungsmacher mit ihrem Plakat.

Der Kultur- und Weiterbildungsbetrieb der Stadt (KuWeBe) und die Ruhr Akademie wollen dort am Donnerstag, 30. März, eine Fotoausstellung eröffnen.

Das Besondere daran: Es sind nicht nur Arbeiten von aktuellen Studenten, sondern auch von ehemaligen, mittlerweile renommierten Fotografen und sogar vom Dotzenten, Kurt Schrage, zu sehen. 

Der perfekte Moment - für das perfekte Foto

Als Titel dient das griechische Wort Kairos. Es bezeichnet den perfekten Moment für ein Handeln oder eine Entscheidung. Auf die Fotografie übersetzt, der Moment, in dem ich den Auslöser drücken muss. Demzufolge waren die 13 Fotografen, die im Wuckenhof ausstellen, auch frei in der Auswahl ihrer Arbeiten.

Die zusammenhängende Klammer: „Wir wollen zeitgenössische Fotografie abbilden“, sagt Kurt Schrage. Und die umfasst eine weite Spanne. Von Porträts über klassische Reportagefotografie bis zu den Arbeiten von Phoebe Cortez-Draeger. Die Dortmunder Fotografin gilt als Star im sozialen Netzwerk Instagram.

Fast 200 Fotos werden dann zu sehen sein

150 bis 200 Fotos sollen während der Schau zu sehen sein. Dazu nutzen die Aussteller auch den Gewölbekeller des Wuckenhofs. Damit die Schau möglich ist, mussten sie allerdings selbst eine Aufsicht organisieren. Neben Dozent Schrage hat auch KuWeBe-Chefin Dr. Cristine Mast versprochen, mitzuhelfen.

Geöffnet soll die Ausstellung jeweils mittwochs, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr sein. „So ist nicht nur ein Aufpasser da, sondern immer auch gleichzeitig ein Ansprechpartner, der etwas über die Werke sagen kann“, so Dr. Mast.

Die Ausstellung soll eine von mehreren Zwischennutzungen sein, bis das Konzept für die endgültige Nutzung des Wuckenhofs feststeht. Der Kunstverein hatte sich aufgelöst, weil es den Mitgliedern aus Altersgründen immer schwerer fiel, Ausstellungen zu organisieren. 

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