Frank Brösecke muss Feier bezahlen

Freiheit Westhofen

Der Ärger zwischen der Schützenbürgerwehr Freiheit Westhofen und ihrem ehemaligen König Frank Brösecke ist noch nicht verraucht. Am Freitag entschied das Amtsgericht, dass Brösecke selbst für den abgesagten Glühweinabend im Dezember 2010 aufkommen muss.

SCHWERTE

von Von Anne Petersohn

, 01.09.2012, 06:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Ärger zwischen der Schützenbürgerwehr Freiheit Westhofen und ihrem ehemaligen König Frank Brösecke ist noch nicht verraucht.

Der Ärger zwischen der Schützenbürgerwehr Freiheit Westhofen und ihrem ehemaligen König Frank Brösecke ist noch nicht verraucht.

 "Der Vereinsausschluss war rechtswidrig, deshalb liegen begründete Schadensersatz-Ansprüche vor", erklärte Bröseckes Anwalt Thomas Wolf. Zumal die Entscheidung der Schützen, wie der Ex-König selbst hinzufügte, in keiner Weise vorhersehbar gewesen sei. Richter Michael Krack widersprach: "Wenn es zu einem solchen Schritt kommt, dann muss etwas vorgefallen sein."Seit 2007, erklärte der Vorsitzende der Schützenbürgerwehr, Gerhard Geisler, habe es Streitereien mit dem damaligen König gegeben.

"Wir haben versucht, das auszuhalten – die anderen Vereine haben über uns gelacht." Vor dem Schützentag im Mai 2010 sei es dann aber endgültig zum Eklat gekommen. Denn anders als üblich habe Frank Brösecke nur den ersten und zweiten Vorsitzenden, nicht aber den gesamten Vorstand und die Regimentsführung zum Essen eingeladen. "Das widerspricht der Tradition."  Aus Sicht von Frank Brösecke ging es den Schützen aber weniger um Prinzipien als ums Geld. "Der Vorstand ließ sich gerne einladen." Der Ex-König will nun mit seinem Anwalt klären, ob er Berufung einlegt.

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