Gebete und moderne Musik begleiteten die Erinnerung an zerstörerische Feuersbrünste

Brand- und Bettag

Der Brand- und Bettag hält die Erinnerung an lange zurückliegende Katastrophen wach. 350 Jahre später wurde das Löschwasser wieder mit Eimern zum Brandort gebracht.

Schwerte

25.02.2019, 11:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stellvertretende Bürgermeisterin Ursula Meise, Oberschichtmeisterin Jutta Kriesten und Pfarrer Tom Damm stiegen in die Drehleiter, um den Kranz an der Kirchenwand anzubringen.

Stellvertretende Bürgermeisterin Ursula Meise, Oberschichtmeisterin Jutta Kriesten und Pfarrer Tom Damm stiegen in die Drehleiter, um den Kranz an der Kirchenwand anzubringen. © Bernd Paulitschke

Stadtkirchenpfarrer Tom Damm sprach von einem bedeutsamen Tag für Schwerte. Ursula Meise, stellvertretende Bürgermeisterin, rückte Tradition und Erinnerung in den Fokus ihrer Betrachtungen. Oberschichtmeisterin Jutta Kriesten, der Heimatvereinsvorsitzende Uwe Fuhrmann, die Schwerter Feuerwehr und die Kirchen hatten den Brand- und Bettag organisiert.

Uwe Fuhrmann erinnerte schon im Gottesdienst in St. Viktor an die Brandkatastrophen im 17. Jahrhundert. Innerhalb von zehn Jahren hatte es Schwerte dreimal ganz schlimm erwischt, zuletzt am 19. Februar 1669, also vor genau 350 Jahren.

Moderne Pyrotechnik und traditionelle Feuerkörbe

Nach dem Gottesdienst, den Tom Damm und Pfarrer Peter Iwan von St. Marien gemeinsam leiteten und in dem Feuerwehrleute Fürbitten sprachen, wurde auf dem Markt der Brände gedacht - mit Pyrotechnik und Feuerkörben und alles unter den Augen einer Abordnung der Bürgerschützen aus dem Königreich Wandhofen. Schützen und Schichte der Nachbarschaften waren damals eng miteinander verbunden.

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Brand- und Bettag 2019

Rund um St. Viktor gedachten die Schwerter am Samstag, 23. Februar, der drei großen Brandkatastrophen, die Schwerte vor 350 Jahren heimsuchten.
25.02.2019
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Pfarrer Peter Iwan beim Brand- und Bettag 2019.© Bernd Paulitschke
Tom Damm und Peter Iwan hielten den Gottesdienst beim Brand- und Bettag 2019.© Bernd Paulitschke
Die Schützen waren aktiv beim Brand- und Bettag 2019 dabei.© Bernd Paulitschke
Brand- und Bettag 2019© Bernd Paulitschke
Brand- und Bettag 2019© Bernd Paulitschke
Brand- und Bettag 2019© Bernd Paulitschke
Brand- und Bettag 2019© Bernd Paulitschke
Brand- und Bettag 2019© Bernd Paulitschke
Brand- und Bettag 2019© Bernd Paulitschke
Brand- und Bettag 2019© Bernd Paulitschke
Brand- und Bettag 2019© Bernd Paulitschke
Brand- und Bettag 2019© Bernd Paulitschke
Brand- und Bettag 2019© Bernd Paulitschke
Brand- und Bettag 2019© Bernd Paulitschke
Brand- und Bettag 2019© Bernd Paulitschke
Brand- und Bettag 2019© Bernd Paulitschke
Brand- und Bettag 2019© Bernd Paulitschke
Brand- und Bettag 2019© Bernd Paulitschke
Brand- und Bettag 2019© Bernd Paulitschke
Brand- und Bettag 2019© Bernd Paulitschke
Brand- und Bettag 2019© Bernd Paulitschke
Ursula Meise (v.l.), Jutta Kriesten, Wilhelm Müller, Uwe Fuhrmann und Tom Damm beim Brand- und Bettag 2019.© Bernd Paulitschke
Brand- und Bettag 2019© Bernd Paulitschke
Tom Damm und Jutta Kriesten erinnerten an die Bandkatastrophen.© Bernd Paulitschke
Brand- und Bettag 2019© Bernd Paulitschke
Brand- und Bettag 2019© Bernd Paulitschke
Brand- und Bettag 2019© Bernd Paulitschke
Brand- und Bettag 2019© Bernd Paulitschke

Das Feuer der Feuerkörbe wurde mit Wasser gelöscht, das - wie damals - in Eimern zur Brandstelle gebracht wurde. Nachtwächter Ferdinand Ziese hatte den Alarm mit „Feurio“-Rufen ausgelöst. Moderne Musik begleitete das Event, „Smoke on the water“ zum Beispiel von Deep Purple oder „Ring of Fire“ von Johnny Cash.

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