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Gemeinsame Gruppe für Behinderte und Nichtbehinderte

Kindergarten Wandhofen

SCHWERTE Eigentlich hätte der Wandhofener Kindergarten wegen zurück gehender Kinderzahlen eine Gruppe schließen müssen. Doch nun bleibt die Gruppe und wird zugleich ein Pilotprojekt. Als erste so genannte "additive" Kindertageseinrichtung werden hier behinderte und nichtbehinderte Kinder gemeinsam betreut.

von Ruhr Nachrichten

, 31.08.2009 / Lesedauer: 2 min
Gemeinsame Gruppe für Behinderte und Nichtbehinderte

Am Samstag eröffnete die additive Gruppe im Kindergarten Wandhofen.

Über diese Entscheidung freut sich vor allem auch der Erste Beigeordnete Hans-Georg Winkler: „Es freut mich sehr, dass Schwerte nun auch eine eigens für die gemeinsame Betreuung behinderter und nichtbehinderter Kinder vorgesehene Einrichtung vorweisen kann. Damit wird das Betreuungsangebot für Kinder in Schwerte erweitert.“ Auch vom Jugendhilfeausschuss der Stadt Schwerte gab es grünes Licht: Die Planung der additiven Einrichtung wurde im Rahmen des Kindergartenentwicklungsplans schon im Jahr 2005 beschlossen.

Der Grund, warum Wandhofen ausgewählt worden ist: „Durch die Schließung der dritten Gruppe wegen der zurückgehenden Kinderzahlen wurde die Kita Wandhofen vom Jugendamt für dieses Projekt vorgeschlagen“, erklärt der Erste Beigeordnete. „Durch die frei gewordenen Räumlichkeiten ergab sich so die Möglichkeit, die Planung für eine additive Einrichtung voranzutreiben“. Zwei Träger arbeiten als additive Einrichtung unter einem Dach. Die Stadt Schwerte als Träger der Regeleinrichtung und das Lebenszentrum Unna Königsborn als Träger einer heilpädagogischen Kindergartengruppe. Damit ist die additive Einrichtung in der Kita Wandhofen bislang die erste ihrer Art im Kreis Unna.

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