Gesamtschulen und Gymnasien in Schwerte haben etwa gleich viel Anmeldungen

rnSchuljahr 2019/2020

An Gymnasien und Gesamtschulen ist die Zeit bis zum Abitur demnächst wieder gleich lang. Die Schwerter Gymnasien konnten deshalb in der Elterngunst deutlich aufholen.

Schwerte

, 20.02.2019 / Lesedauer: 3 min

Wieder hat die Gesamtschule Gänsewinkel mehr Anmeldewünsche als Plätze für Fünftklässler: 138 Eltern haben ihre Sprösslinge dort angemeldet, neun der Kinder haben sonderpädagogischen Förderbedarf. Im vorigen Schuljahr wurden am Gänsewinkel noch 149 Anmeldewünsche registriert.

Beim Elternwillen haben die Gesamtschulen ihren deutlichen Vorjahres-Vorsprung gegenüber den Gymnasien eingebüßt: Als G8 noch galt, wollen nur 175 zum Gymnasium und 263 zur Gesamtschule. Jetzt wird wieder nach neun Jahren Abitur gemacht, und schon entschieden sich 210 Eltern fürs Gymnasium und 224 für die Gesamtschule.

25 Kinder wurden im Losverfahren weitervermittelt

Ein Schüler aus Iserlohn und vier aus Dortmund wurden abgelehnt, 25 Mädchen und Jungen im Losverfahren auf folgende Schulen verteilt: 21 zur Theodor-Fleitmann-Gesamtschule, je ein Kind zum Friedrich-Bährens- und zum Ruhrtal-Gymnasium, zwei zur Werner-von-Siemens-Schule in Unna.

Damit werden 108 Mädchen und Jungen eine Zusage für die Gesamtschule am Gänsewinkel erhalten, die vier Klassen mit maximal jeweils 27 Schülern bildet.

„Integrationskinder“ gehen zu den Gesamtschulen

An der Theodor-Fleitmann-Gesamtschule ist die Zahl der Anmeldewünsche im Vergleich zum Vorjahr von 114 auf 86 gesunken. Auch hier wurden neun „Integrationskinder“ angemeldet. Insgesamt werden dort 107 Mädchen und Jungen ihre weiterführende Schullaufbahn beginnen, darunter die 21, deren Erstwunsch die Gesamtschule am Gänsewinkel war. Zwei Dortmunder Schüler können hier ebenso aufgenommen werden wie drei aus Holzwickede.

95 Anmeldewünsche verzeichnet das Friedrich-Bährens-Gymnasium, vier weniger als im vorigen Jahr. Das dreizügige Gymnasium darf maximal 93 Kinder aufnehmen und hat auch Anmeldungen aus Iserlohn (17), Dortmund (7) und Holzwickede (1).

Ruhrtal-Gymnasium muss mit drei Klassen auskommen

115 Eltern haben ihr Kind am Ruhrtal-Gymnasium angemeldet, damit hat das Gymnasium an der Wittekindstraße den größten Anmeldezuwachs im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen, als 76 Kinder angemeldet worden waren.

Die Bezirksregierung Arnsberg lehnte am Mittwoch die Bildung einer vierten Eingangsklasse ab, sodass 22 Schülerinnen und Schüler abgewiesen werden müssen. Vermutlich werden ein Kind aus Hagen und 21 aus Dortmund nun eine Absage aus Schwerte bekommen, während ein Geschwisterkind aus Dortmund und 19 Kinder aus Iserlohn demnächst zur Wittekindstraße kommen dürfen.

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