Große Gala: Schwerter Konzertgesellschaft wurde 90

Viele Fotos

Zum 90. Geburtstag der Konzertgesellschaft Schwerte gab es am Freitagabend eine große Gala in der Rohrmeisterei. Für den erkrankten Moderator sprang Franz Leo Matzerath ein - und hatte die Lacher auf seiner Seite. Zudem gab mehrere musikalische Höhepunkte. Wir haben viele Fotos vom Abend gemacht.

SCHWERTE

, 05.06.2016, 12:47 Uhr / Lesedauer: 2 min
Große Gala: Schwerter Konzertgesellschaft wurde 90

Eindrücke von der Jubiläumsgala der Konzertgesellschaft Schwerte.

Zum großen Jubiläum hatte Franz Leo Matzerath mit seiner Moderation vom Dirigentenpult aus die Lacher in der Rohrmeisterei auf seiner Seite. Erkrankungen ließen den angekündigten Moderator wie auch die Vorsitzende der Konzertgesellschaft, Dr. Ulrike Pfau-Tiefuhr, vermissen.

Wie angekündigt gab es mit Hiltrud Kuhlmann auch eine Besetzungsänderung im Solo-Sopran. Dies alles konnte die gelungene Gala vor zahlreichem Publikum nicht im Mindesten beeinträchtigen.

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Die Jubiläumsgala zum 90-Jährigen der Konzertgesellschaft Schwerte

Mit famosen Auszügen aus Oper und Operette trafen der Chor der Konzertgesellschaft in Gemeinschaft mit dem Oratorienchor Kamen und die Neuen Philharmonie Westfalen den Geschmack des Publikums - die Jubiläumsgala zum 90-jährigen Bestehen war ein Erfolg. Hier die Fotos.
03.06.2016
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Eindrücke von der Jubiläumsgala der Konzertgesellschaft Schwerte.© Foto: Bernd Paulitschke
Eindrücke von der Jubiläumsgala der Konzertgesellschaft Schwerte.© Foto: Bernd Paulitschke
Eindrücke von der Jubiläumsgala der Konzertgesellschaft Schwerte.© Foto: Bernd Paulitschke
Eindrücke von der Jubiläumsgala der Konzertgesellschaft Schwerte.© Foto: Bernd Paulitschke
Eindrücke von der Jubiläumsgala der Konzertgesellschaft Schwerte.© Foto: Bernd Paulitschke
Eindrücke von der Jubiläumsgala der Konzertgesellschaft Schwerte.© Foto: Bernd Paulitschke
Eindrücke von der Jubiläumsgala der Konzertgesellschaft Schwerte.© Foto: Bernd Paulitschke
Eindrücke von der Jubiläumsgala der Konzertgesellschaft Schwerte.© Foto: Bernd Paulitschke
Eindrücke von der Jubiläumsgala der Konzertgesellschaft Schwerte.© Foto: Bernd Paulitschke
Eindrücke von der Jubiläumsgala der Konzertgesellschaft Schwerte.© Foto: Bernd Paulitschke
Eindrücke von der Jubiläumsgala der Konzertgesellschaft Schwerte.© Foto: Bernd Paulitschke
Eindrücke von der Jubiläumsgala der Konzertgesellschaft Schwerte.© Foto: Bernd Paulitschke
Eindrücke von der Jubiläumsgala der Konzertgesellschaft Schwerte.© Foto: Bernd Paulitschke
Eindrücke von der Jubiläumsgala der Konzertgesellschaft Schwerte.© Foto: Bernd Paulitschke
Eindrücke von der Jubiläumsgala der Konzertgesellschaft Schwerte.© Foto: Bernd Paulitschke
Eindrücke von der Jubiläumsgala der Konzertgesellschaft Schwerte.© Foto: Bernd Paulitschke
Eindrücke von der Jubiläumsgala der Konzertgesellschaft Schwerte.© Foto: Bernd Paulitschke
Eindrücke von der Jubiläumsgala der Konzertgesellschaft Schwerte.© Foto: Bernd Paulitschke
Eindrücke von der Jubiläumsgala der Konzertgesellschaft Schwerte.© Foto: Bernd Paulitschke
Eindrücke von der Jubiläumsgala der Konzertgesellschaft Schwerte.© Foto: Bernd Paulitschke
Eindrücke von der Jubiläumsgala der Konzertgesellschaft Schwerte.© Foto: Bernd Paulitschke
Eindrücke von der Jubiläumsgala der Konzertgesellschaft Schwerte.© Foto: Bernd Paulitschke
Eindrücke von der Jubiläumsgala der Konzertgesellschaft Schwerte.© Foto: Bernd Paulitschke
Eindrücke von der Jubiläumsgala der Konzertgesellschaft Schwerte.© Foto: Bernd Paulitschke
Eindrücke von der Jubiläumsgala der Konzertgesellschaft Schwerte.© Foto: Bernd Paulitschke
Schlagworte Schwerte

Mit famosen Auszügen aus Oper und Operette trafen der Chor der Konzertgesellschaft in Gemeinschaft mit dem Oratorienchor Kamen und die Neuen Philharmonie Westfalen den Geschmack des Publikums. Kuhlmann bewies neben dem hier nicht unbekannten Tenor Roman Payer Fassettenreichtum und ausgezeichnete Stimme.

Etwas ernster, wenn auch unter Aussparung des tödlichen Duells, ging es vor der Pause mit Pietro Mascagnis Oper "Cavalleria Rusticana" zu. Die Serenade "O Lola", nur begleitet von der Harfe, fügte Payer mit großem Atem der Ouvertüre ein. 

Chor glänzte beim Schlusslied

Mit dem zarten, sizilianische Wendungen enthaltenden Besingen von Orangen, dem a cappella-Auftakt zu "Regina coeli", präsentierte sich erstmals der Chor. Gemeinsam mit den Solisten glänzte er nochmals im beschwingten Schlusslied. Ausdrucksstark und einfühlsam, dramatische Akzente setzend, gestaltete Kuhlmann die Romanze, überzeugte mit Payer in kontrastreichem Streit, sie liebend vermittelnd, er schroff und abweisend. Das Orchester ließ mit dem "Intermezzo sinfonico" die wohl bekannteste Passage der Oper erklingen.

In Lehárs "Land des Lächelns" entführten bekannte Melodien. Begeistert feierte das Publikum Payers Lied des Sou Chong, zart begleitet von der Flöte mit chinesischer Pentatonik, der Harfe mit dem Klang der Guzheng, der Wölbbrettzitter aus dem Reich der Mitte.

"Das macht die Berliner Luft"

Eine süffige Melodie gab es mit dem Duett "Wer hat die Liebe uns ins Herz gesenkt". Preußens Gloria strich dagegen schon die schmissige Ouvertüre Paul Linkes zu "Frau Luna" mit Marschrhythmen und Rührtrommel heraus. Mitreißend, zu Schunkeln und Klatschmarsch einladend, erklang der Reigen bekannter Melodien. Bravourös schloss Payer sein Trinklied ab. Mit Vokalise zum Chorgesang, aber auch mit frecher Berliner Schnauze überraschte Kuhlmann beim ewigen Höhepunkt dieser Operette, wenn es hieß: "Das macht die Berliner Luft".

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