Gymnasiumsstreit: Der Einigung einen Schritt näher

Zahl der Klassen

Die Schulpflegschaften der beiden Schwerter Gymnasien und die Politik haben weiter über die Zukunft der beiden Schulen diskutiert. Dabei sind sie einer Entscheidung zu der Zahl der verringerten Eingangsklassen einen Schritt näher gekommen.

SCHWERTE

, 16.11.2015, 17:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gymnasiumsstreit: Der Einigung einen Schritt näher

Das Friedrich-Bährens-Gymnasium (FBG) in Schwerte.

Politiker aus allen Fraktionen und Mitglieder der Schulpflegschaft von Friedrich-Bährens-Gymnasium (FBG) und Ruhrtal-Gymnasium (RTG) haben sich am Montag mit Vertretern der Bezirksregierung Arnsberg getroffen. Sie wollten Unsicherheiten ausräumen, die derzeit bei der künftigen Zahl der Eingangsklassen beider Gymnasien herrscht. 

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Nach Angaben von Bernd Droll von der SPD war das Treffen erfolgreich. Beide Schulpflegschaftsvorsitzenden (Markus Steube vom RTG und Karsten Müller vom FBG) seien zufrieden.

Es müsse nicht zwingend vor dem jährlichen Schulanmeldeverfahren festgelegt werden, wie viele Klassen die beiden Schwerter Gymnasien künftig haben, so eine Pressemitteilung der Schwerter Ratsfraktionen Weiter heißt es, dass die anwesenden Ratsmitglieder eine Sondersitzung beantragen würden, und zwar eine Woche nach dem Anmeldeverfahren. Dann würden die Anmeldezahlen vorliegen.

Dennoch führt kein Weg an einer frühzeitigen Entscheidung vorbei: Der Rat muss den Beschluss fassen, wenn auch Pro-Forma, welches Gymnasium künftig nur noch zwei Eingangsklassen haben wird. Unverzüglich nach der Entscheidung wolle man einen Antrag stellen, mehr Klassen bilden zu dürfen. 

Beschulungsvereinbarung mit den Nachbarkommunen

Auch Hans-Georg Rehage von der CDU reagierte positiv auf die Ergebnisse des Nachmittags: „Wir können mit einer Verschiebung der Entscheidung gut leben.“, sagte er.

Um langfristig sicher zu stellen, dass beide Schwerter Gymnasien jeweils drei oder sogar vier Klassen in einem Jahrgang haben, will man ebenfalls die Verwaltung dazu beauftragen, rechtzeitig eine Beschulungsvereinbarung mit den Nachbarkommunen abzuschließen.

Daniela Schneckenburger, Dezernentin der Stadt Dortmund sagte: „Wir sind immer gesprächsbereit, können aber nicht über eine Situation urteilen, die erst in einem Jahr beschlossen wird.“

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