Heidestraße und Bergstraße für zwei Monate teilweise von der B236 abgebunden

rnGroßbaustelle in Schwerte

Im Vorgriff des B236-Ausbaus müssen die Stadtwerke die querenden Versorgungsleitungen an der wichtigen Kreuzung neu verlegen. Für die Autofahrer sind wichtige Abbiegemöglichkeiten gesperrt.

Schwerte

, 05.09.2019, 12:48 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die nächste Großbaustelle strapaziert die Nerven der Autofahrer. Für die nächsten zwei Monate wird die Kreuzung Hörder Straße/Heidestraße/Bergstraße zum Nadelöhr. Im Vorgriff auf den geplanten Ausbau der B236 müssen die Stadtwerke hier alle Versorgungsleitungen (Strom, Gas, Wasser, Glasfaser), die die Hörder Straße queren, neu auf direktem Wege verlegen. Derzeit verlaufen sie in einem kleinen Schwenker etwa zwischen den beiden Bushaltestellen am China-Restaurant Soma, wo sie die Fundamentarbeiten für künftige Ampelmasten und Lärmschutzwände stören. Außerdem ist eine Mindesttiefe von 1,50 Metern gefordert. Aber die Stadtwerke müssen sogar auf sechs Meter unter die Erdoberfläche gehen, um einen Abwasserkanal zu unterqueren.

Viele Einschränkungen für den Autoverkehr

Als Erstes wurde am Mittwoch die Verkehrsinsel vor dem China-Restaurant enfernt und ihre Fläche asphaltiert. Darüber wird am Donnerstag der Verkehr Richtung Freischütz fließen, weil die rechte Fahrbahnhälfte der Hörder Straße für die Baustelle gesperrt wird. Das bedeutet, dass stadtauswärts nur noch eine statt zwei Spuren zur Verfügung steht.

Für den Autofahrer gibt es außerdem folgende Behinderungen:

- Das Linksabbiegen von der Hörder Straße in die Bergstraße ist nicht möglich.

- Das Linksabbiegen von der Hörder Straße in die Heidestraße ist nicht möglich.

- Die Ausfahrt aus der Heidestraße in Richtung Hörder Straße ist gesperrt.


Sicherheitsposten kümmert sich um Fußgänger

Ohne die Mittelinsel, deren Fußgängerampel außer Betrieb genommen ist, wird es auch für Fußgänger schwieriger, die Bushaltestelle vor dem China-Restaurant zu erreichen. Sie müssen einen Umweg über die Ampel am Gartencenter Augsburg und über die Bergstraße nehmen. Für die Sicherheit der Kinder ordnete der Technische Leiter der Stadtwerke, Martin John, einen Sicherheitsposten an. Er wird während der Arbeitszeiten der Baukolonne den richtigen Weg weisen.

Ursprünglich war bei den Stadtwerken überlegt worden, die Versorgungsleitungen ohne Graben in sechs Metern Tiefe unter der Hörder Straße hindurchzupressen. Doch diese Möglichkeit schied aus, weil sie riesige Baugruben am Anfang der Heide- und der Bergstraße erfordert hätte - der Verkehr hätte dort überhaupt nicht mehr fließen können.

Heidestraße und Bergstraße für zwei Monate teilweise von der B236 abgebunden

Die Ausfahrt aus der Heidestraße in die Hörder Straße bleibt wegen der Stadtwerke-Baustelle für die nächsten zwei Monate gesperrt. © Reinhard Schmitz

Jetzt arbeitet die Baukolonne, die kürzlich schon die Aufgabe im Nordwall pünktlich erledigt hatte, in Zehn-Stunden-Schichten. Sie hat es nicht leicht, weil der Asphalt auf der Hörder Straße doppelt so dick ist wie normal. Aber notfalls soll auch nachts sowie samstags und sonntags gearbeitet werden.

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