Heiner Möller ist einer der Besten Deutschlands

Amateurfotograf

Er ist einer der erfolgreichsten Amateurfotografen Deutschlands: Dennoch ist für den Schwerter Heiner Möller eines noch wichtiger als die Bewertungen der Juroren.

SCHWERTE

von Von Heiko Mühlbauer

, 13.12.2010, 18:06 Uhr / Lesedauer: 2 min

Fotografie als Wettbewerb? „Das funktioniert nach einem Punktesystem“, erläutert Möller. An mindestens drei Wettbewerben nehmen die Mitglieder des Fotoclubs regelmäßig teil. Der Landes-, der Norddeutschen und der Bundesfotoschau. Bei allen Wettbewerben bewerten Juroren die Bilder und vergeben Punkte und Plätze. Viel wichtiger als solche, letztlich subjektiven, Bewertungen der Juroren ist für ihn die Arbeit mit der Kamera. Oft lange vor Sonnenaufgang sich auf den Weg machen und nach Formen, Farben und Abstraktionen in der Natur suchen. Mit schwerem Fotorucksack und Stativ ist das oftmals eine Überwindung. „Wenn die Ergebnisse dann ok sind, sind die Mühen vergessen“.

Nicht immer gibt es optimales Fotolicht, wie auf dem September-Foto des aktuellen Kalenders „Symphonie der Farben“. Da sieht man eine Zypresse auf leicht rötlichen Felsen in Utah. Einen Moment habe die frühe Morgensonne für ein paar Sekunden die Felsen beleuchtet. Dann verschwand sie hinter einer dicken Wolkenbank. Die Natur ist für ihn wie ein großes Atelier, in dem es immer wieder interessante Perspektiven zu entdecken gibt, betont Heiner Möller. „Ich möchte diese faszinierenden Momente so festhalten, wie die Natur sie mir als Geschenk präsentiert hat und sie nicht später am Computer verändern.“ 

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