Hospizanbau: Emotionale Reaktionen im Netz

Thema bei Facebook

Unsere Berichterstattung über den Ausbau des Schwerter Hospizes hat im Netz für viele Reaktionen gesorgt. Teils heftig hatten sich die Nutzer bei Facebook geäußert - und dabei wenig Verständnis für die Nachbarn der Einrichtung aufgebracht. Die hatten sich nämlich bei der Stadtverwaltung über den geplanten Anbau beschwert.

SCHWERTE

, 05.01.2017, 13:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hospizanbau: Emotionale Reaktionen im Netz

So soll der geplante Anbau für das Schwerster Hospiz aussehen.

Die Situation: 

Das Schwerter Hospiz ist in einem ehemaligen Wohnhaus mitten in einem Wohngebiet unterbracht. Derzeit bietet es Platz für insgesamt acht Gäste. Um die Arbeit der Angestellten zu erleichtern und um mehr Gäste unterbringen zu können, ist nun ein Anbau geplant. In diesem soll unter anderem ein Aufzug installiert werden, mit dem die Krankenbetten transportiert werden können.

Bei den Nachbarn stößt der Anbau auf großen Unmut. Bei der Verwaltung sind bisher vier offizielle Beschwerden gegen den Bau eingereicht worden. Die Beschwerdeführer sorgen sich vor allem um entstehenden Lärm und eine Erhöhung des Verkehrsaufkommens. Sie äußern aber auch Sorgen darüber, dass die Erweiterung des Hospizes eine psychische Belastung für die Anwohner sein könnte. 

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Die Reaktionen im Netz: 

Nachdem wir unsere Berichterstattung bei Facebook gepostet haben, reagierten viele Nutzer des Portals auf den betreffenden Artikel. Verständnis für die Nachbarn, die Beschwerde eingereicht haben, hatten die Kommentatoren kaum. Vielmehr stellten sie in den Vordergrund, wie wichtig die Betreuung von Todkranken in Hospizen und wie wertvoll die Arbeit der Angestellten ist. 

 

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