Ideenwettbewerb für neue Ergster Mitte beschlossen

Rat entscheidet mehrheitlich

Erst eine Bürgerwerkstatt und dann ein Ideenwettbewerb unter Profis – so soll eine bauliche Lösung für das Gelände rund um die Ergster Grundschule in Schwerte gefunden werden. Mit dieser Entscheidung setzte sich die CDU jüngst im Rat durch. Einige Fragen der Planer sind aber noch nicht geklärt.

ERGSTE

, 05.12.2016, 05:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ideenwettbewerb für neue Ergster Mitte beschlossen

Die neue Mitte von Ergtse soll nach der Meinung der großen Parteien um die Ergste Grundschule entstehen.

Auch bei der SPD konnte man sich am 23. November für eine Bürgerbeteiligung erwärmen. Doch einen Wettbewerb der Städteplaner wollte man noch nicht beschließen. „Da sollten zunächst die finanziellen Folgen in jeder Hinsicht überlegt werden“, forderte SPD-Fraktionsvorsitzende Angelika Schröder. Schließlich habe man die Verlagerung der Grundschule Ergste in das Gebäude der ehemaligen Schule an der Ruhr ja unter der Überschrift Haushaltssanierungsmaßnahme beschlossen.

Ihre Fraktionskollegin Ursula Meise forderte, die Sozialraumkonferenz einzuschalten. In diesem Gremium sind Kindergärten, Schulen und andere Einrichtungen beteiligt. „Die Sozialraumkonferenz schließt ja alle anderen aus“, erklärte CDU-Fraktionsvorsitzender Marko Kordt. Und letztlich könnten alle an der Konferenz Beteiligten ja auch an einem Workshop teilnehmen.

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9000 Quadratmeter sollen zum Teil neu gestaltet werden

„Das zu überplanende Grundstück ist insgesamt 9000 Quadratmeter groß“, erklärte FDP-Ratsmitglied Renate Goeke. Das sei schon ein lohnendes Gelände, wenn man überlege, dass ein durchschnittliches Fußballfeld gerade Mal 7000 Quadratmeter groß sei. Allerdings ist nicht die gesamte Fläche frei zu überplanen.

Denn in einigen Bereichen haben der Rat und seine Ausschüsse bereits Fakten geschaffen. In das historische Schulgebäude soll das Jugendheim des Ortsteils einziehen. In dessen ehemaligen Räumen und denen der Offenen Ganztagsschule will man einen neuen Kindergarten ansiedeln, der wiederum ein Außengelände benötigt. Und das soll im Bereich des ehemaligen Schulpavillons entstehen, der wegen seines schlechten Bauzustandes abgerissen wird.

Für die Planer bliebe die Frage, was wird auf der Fläche gebaut, auf der derzeit noch die Flüchtlingscontainer stehen? Und was passiert mit den restlichen Räumen der ehemaligen Schule? Denn das Jugendheim wird nicht alle brauchen.

„Das soll jetzt ein ergebnisoffener Wettbewerb werden“, so Hans-Georg Rehage (CDU), der den Antrag gestellt hatte.

Grundschule zieht um
  • Durch die Auflösung der Förderschule Schule an der Ruhr ist deren Unterrichtsgebäude Am Derkmannsstück im Sommer frei geworden.
  • Der Rat beschloss, dass es künftig durch die Evangelische Grundschule Ergste genutzt werden soll.
  • Durch den Umzug sollten teure Sanierungsarbeiten am Altstandort Kirchstraße eingespart werden.

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