In der Beachbar „Café Herrlich an der Ruhr“ stärken Radler sich für die nächste Etappe

rnAm Ruhrtalweg

Weißer Sand, Liegestühle, kühle Drinks, frischer Kuchen: Seit Dienstag ist die Beachbar „Café Herrlich an der Ruhr“ von Sivita und Can Karakus eröffnet. Die ersten Radler waren schon da.

Schwerte

, 02.07.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Kaum ein Radfahrer, der am Ruhrtalweg in Höhe des Kanuvereins am Detlef-Lewe-Weg nicht sein Tempo verlangsamt und den Hals reckt. Weißer Sand, Liegestühle und eine Terrasse mit einem riesigen roten Sonnenschirm ziehen dort seit Dienstag die Aufmerksamkeit auf sich: Das Café Herrlich an der Ruhr hat eröffnet.

Zwar sind die Stühle noch geliehen und die Liegestuhlreihen noch nicht komplett, aber Sivita Karakus und ihr Man Can wollten nicht länger warten. „Wenn nicht bei diesem schönen Wetter, wann dann, haben wir gedacht“, berichtet die quirlige Wirtin, die nicht mehr länger auf das bestellte Mobiliar warten wollte.

Radfahrer haben das Angebot gleich wahrgenommen

„Wenn die neuen Stühle kommen, tauschen wir sie aus“, sagt Can Karakus. Dem Vergnügen auf der Holzterrasse mit Blick auf die Ruhr tut die geliehene Bestuhlung keinen Abbruch. Schon kurz nach der Eröffnung sitzen die esten Radfahrer auf den Sitzpolstern und lassen sich eine Erfrischung oder Stärkung bringen.

In der Beachbar „Café Herrlich an der Ruhr“ stärken Radler sich für die nächste Etappe

Nur die Hecke trennt die Sonnenterrasse vom Ruhrtalradweg und dem Ufer der Ruhr am Kanuverein. © Berkenbusch

Bei Sivita und Can Karakus ist alles hausgemacht. Auf der Karte stehen sättigende Kleinigkeiten wie Kartoffelsalat mit Bockwurst oder Frikadelle, Toast mit Schinken und/oder Käse, Stulle mit Zwiebelmett oder Leberwurst, Brot mit Aioli oder Oliven. Und Kuchen nach Angebot, das zwei Schwerter Frauen beim Spaziergang mit ihrem Hund gleich ausprobierten: frischer Apfelkuchen vom Blech, hausgemacht.

Den Frauen gefällt‘s auf der neuen Terrasse, den Radtouristen auch. Manche laden während der Pause gleich den Akku ihres E-Bikes auf. „Dieser Service gehört an einem so gut frequentierten Radweg natürlich dazu“, sagt Can Karakus und flitzt wieder in die Mini-Küche, um Cappuccino für neu angekommene Gäste zu machen.

Im weißen Sand vor der Terrasse sind auch Kinder willkommen

Ihn haben in den ersten Stunden schon einige Gäste gelobt für die Idee seiner Frau, die Terrasse am Kanuverein wieder mit Leben zu füllen. „Endlich muss man nicht mehr bis in die Stadt radeln, um eine kleine Pause an einem schönen Ort zu machen, haben heute schon einige Gäste gesagt“, erzählt er. Und fügt hinzu, dass auch das Restaurant im Bootshaus oberhalb geöffnet sei. „Auch dort bei Gisela Becker kann man einkehren.“

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Von 12 bis 18 Uhr wollen Sivita und Can Karakus die idyllische Filiale des Café Herrlich täglich öffnen. Allerdings nur bei gutem Wetter und nur in der Radel-Saison. Während sich die Eheleute Karakus im Café Herrlich am Markt keinen Ruhetag gönnen, wollen sie an der Ruhr voraussichtlich einen oder zwei einrichten. Noch steht aber nichts fest.

Auch nicht, ob Sivita Karakus demnächst vielleicht mit einem E-Scooter zwischen ihren Läden hin und her saust, damit sie nicht so viel wertvolle Arbeitszeit verliert.

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