Die „Bronx von Schwerte“ nennen viele die heruntergekommene Wohnhauszeile auf der linken Seite des oberen Senningswegs – nur durch die Bahngleise getrennt von der Gießerei Hundhausen.
Die „Bronx von Schwerte" nennen viele die heruntergekommene Wohnhauszeile auf der linken Seite des oberen Senningswegs - nur durch die Bahngleise getrennt von der Gießerei Hundhausen. © Reinhard Schmitz
Oberer Senningsweg

In der „Bronx von Schwerte“ tut sich was: Furcht vor Rotlicht-Viertel

Vor 17 Jahren zog auch der letzte Mieter aus. Seither verfällt die Wohnhauszeile Senningsweg 23 bis 27. Jetzt sind dort Bauzäune und Container aufgestellt, die auf Veränderungen hindeuten.

Bauzäune halten Passanten auf Abstand zu dem bröckelnden Gemäuer, vor dem mehrere voluminöse Müllcontainer aufgefahren sind. Nach jahrzehntelangem Leerstand kommt Bewegung in die verfallende Wohnhauszeile am oberen Senningsweg, die als „Bronx von Schwerte“ unrühmliche Schlagzeilen machte. „Wissen Sie, was sich hier tut?“, fragt eine junge Mutter mit sorgenvollem Blick: „Rotlicht?“ Dieses Schreckgespenst habe unter den Nachbarn die Runde gemacht. Keiner braucht das hier: „Ich habe Kinder.“

Der Schandfleck soll abgerissen werden

In der Werkstatt steht das Gerippe eine VW-Käfers

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Reinhard Schmitz, in Schwerte geboren, schrieb und fotografierte schon während des Studiums für die Ruhr Nachrichten. Seit 1991 ist er als Redakteur in seiner Heimatstadt im Einsatz und begeistert, dass es dort immer noch Neues zu entdecken gibt.
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