Investor reicht Pläne zu spät ein - Stadt hat weiterhin Bedenken

Bahnhofsvorplatz

SCHWERTE Die Sondersitzung zum Bahnhofsvorplatz findet ohne das Thema Bahnhofvorplatz statt. Denn noch gebe es Gesprächsbedarf über die Unterlagen, die der Investor jüngst verspätet eingereicht hatte.

von Von Heiko Mühlbauer

, 18.06.2009, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Konkurrierende Pläne für den Bahnhofsvorplatz.

Konkurrierende Pläne für den Bahnhofsvorplatz.

Hintergrund ist wohl, dass man sich auf eine maximale Verkaufsfläche von 2800 Quadratmetern geeinigt hatte. In seinen Planungen hatte aber Investor Heidenreich einen extrem großen Bereich vor der Kasse eingeplant, der nicht als Verkaufsfläche deklariert wurde. Mit einem einfachen Umsetzen der Kassen hätte man so in Zukunft erheblich mehr Verkaufsfläche schaffen können. Die Stadt wies die Pläne zurück. Heidenreich besserte wohl den Plan nach und reichte ihn unlängst auch ein. Dennoch sieht das Planungsamt der Stadt nach eigenem Bekunden "weiteren Gesprächsbedarf". "HGV kann nur Groß", kommentierte SPD-Stadtverbandschef Dirk Kienitz. Die SPD hatte bereits bei der Vorstellung der Pläne im vergangenen Jahr Bedenken angemeldet.

Auf dem Gelände der Wilhelmshütte und der ehemaligen Sportlerklause soll ein Rewe-Markt und ein neues Domizil für den Aldi am Senningsweg entstehen. Die Pläne sollen jetzt in der nächsten Sitzung des Ausschusses im September auf die Tagesordnung kommen.

Lesen Sie jetzt