Kinder werden in Schwerte gut betreut – aber wo bleibt die Digitalisierung?

rnOnline-Umfrage

Wie zufriedenstellend ist das Angebot in Schwerter Kitas und Schulen? Und werden die Kinder auch modern gefördert? Unsere Leser haben abgestimmt, die Meinungen gehen deutlich auseinander.

Schwerte

, 16.08.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Rund 6000 Kinder werden in Schwerte betreut – in ungefähr gleicher Verteilung in den Grundschulen, Kindertagesstätten, an Gymnasien und Gesamtschulen. Hinzu kommen noch wenige Realschüler und die Kinder in der Tagespflege.

Und mehrere hundert Pädagogen sind täglich im Einsatz, um ihnen das für Schwerte bestmögliche Betreuungsangebot zu bieten: Lehrer, Erzieher, Tagesmütter- und Väter, die Mitarbeiter des Jugendamtes, Sozialarbeiter und Integrationshelfer. Aber reicht das aus?

Nicht jeder Teilnehmer kann die Situation angemessen beurteilen

In unserer großen Umfrage zur Stadtzufriedenheit haben wir die Schwerter auch die Bildungsangebote bewerten lassen. Ein schwieriges Feld, denn immerhin kann das – anders als beispielsweise der Zustand von Straßen – nur eine vergleichsweise kleine Zielgruppe beurteilen. Dementsprechend hoch ist hier der Anteil von Teilnehmern, die keine klare Aussage treffen wollten.

So wollen sich 142 Schwerter bei der Frage, ob die Kindertagesstätten ein gutes Betreuungsangebot bieten, lieber enthalten. Die verbleibenden Teilnehmer bewerten das Angebot aber eher als positiv.

225 Teilnehmer haben sich außerdem klar geäußert, ob sie „das Schulangebot in Schwerte gut und ausreichend“ finden. Für knapp 36 Prozent trifft das „eher zu“, knapp 19 Prozent stimmen voll und ganz zu. Insgesamt 70 Teilnehmern ist das Angebot aus zwei Gymnasien, zwei Gesamtschulen und sieben Grundschulen nicht ausreichend.

Weniger positiv fallen die Ergebnisse aus, wenn man die Schwerter nach der Digitalisierung in den Schwerter Schulen fragt. So viel vorweg: Auch bei dieser Frage hat sich ein Großteil der Teilnehmer enthalten, 38 Prozent.

Den nächstgrößeren Teil bilden die Schwerter, die „die Ausstattung der Schwerter Schulen mit digitalen und IT“ überhaupt nicht zeitgemäß finden. Knapp 29 Prozent entschieden sich für diese Option. Weitere 64 Schwerter stimmten für „trifft eher nicht zu“. Nur insgesamt 30 Teilnehmer sind mit der Digitalisierung an den Schulen einigermaßen oder voll und ganz zufrieden.

Vor allem zur Ausstattung mit zeitgemäßen Medien laufen im Hintergrund besonders intensive Gespräche. Denn im Rahmen der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Schulschließungen im Frühjahr war der Umgang mit neuen Medien für die Schüler so wichtig, wie noch nie. Plötzlich ging es um Homeschooling, um iPads und die dafür geeignete Software, um Skype-Klassenkonferenzen, Leistungsnachweise und Bewertungen von Online-Aufgaben.

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Im Falle einer Wiederholung wolle man diesmal besser vorbereitet sein und die Schulen technisch und personell besser ausstatten.

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