Kreis gibt grünes Licht für Verlängerung der K20 in Schwerte

Kreistagsentscheidung

Der Kreis will die Umgehungsstraße K20 bei McDonalds verlängern. Das soll den Verkehr in der Schwerter Innenstadt entlasten. Zunächst aber hat man Gutachten in Auftrag gegeben.

Schwerte

28.06.2020, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die jetzige K20 (früher K10n) mündet bislang an der Ostberger Straße in einen Kreisverkehr.

Die jetzige K20 (früher K10n) mündet bislang an der Ostberger Straße in einen Kreisverkehr. © Foto: Reinhard Schmitz

Der Kreistag gab jetzt grünes Licht für die weitere Neubau-Planung der K20n in Schwerte. Dadurch sollen die B236 entlastet und Gewerbegebiete angeschlossen werden. In einem ersten Schritt muss die Streckenführung festgelegt werden.

Der Kreis hatte 2011 mit der K10n (heute K20) eine Anbindung des Gewerbe- und Industriegebietes Binnerheide geschaffen, um die Heidestraße zu entlasten. Vom Ende der Kreisstraße gibt es bislang aber keine direkte Anbindung zum Gewerbegebiet.

„Ich bin froh über den Beschluss, da durch die Weiterführung eine dringend notwendige Entlastung der Schwerter Innenstadt und damit auch für die Bewohner erreicht wird“, sagt Baudezernent Ludwig Holzbeck und hat dabei vor allem den Schwerlastverkehr im Blick.

Für die Straße sind drei Varianten denkbar, die nach aktuellem Stand knapp zehn, rund 20 oder 22 Millionen Euro kosten würden. Im Vorfeld einer Entscheidung geht es unter anderem darum, Gutachten zur Verkehrsbelastung einzuholen und eine Umweltverträglichkeitsstudie in Auftrag zu geben.

Grundsätzlich sei eine Landesförderung aus dem Straßenbautopf von rund drei Vierteln der Gesamtsumme in Aussicht gestellt, so der Kreis.

Wenn es gut läuft, könnten die Ergebnisse der Gutachten bis Ende 2021 vorliegen. Daran würde sich dann das lange dauernde Planfeststellungsverfahren anschließen.

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