Kurzinterview: Florian Szepan gibt Tipps zu einer altersgerechten Innenstadt

SCHWERTE Florian Szepan (27) Student der Raumplanung an der Technischen Universität Dortmund. Seine Diplomarbeit widmete er der "Herausforderung der demografischen Alterung in Schwerte", Untertitel: "Handlungsempfehlung für eine altengerechte Innenstadt."

von Von Tilman Abegg

, 23.01.2009, 16:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Florian Szepan.

Florian Szepan.

Herr Szepan, welche städtebaulichen Knackpunkte fallen für Senioren beim Gang durch die Innenstadt ins Gewicht? Szepan: Das kann individuell sehr verschieden sein. Aber es gibt DIN-Normen, die zum Beispiel die Breite der Gehwege oder die Taktung der Fußgängerampeln empfehlen. Die sind allerdings nicht rechtsverbindlich.Haben Sie denn konkrete Handlungsempfehlungen für die Stadt formulieren können?Szepan: Ja. Die Ergebnisse liegen der Schwerter Demografie-Beauftragten Anke Skupin seit kurzem vor, deswegen möchte ich ihr nicht mit einzelnen Details vorgreifen. Allgemein gesagt: Es gibt einige Stellen in der Stadt, die man für ältere Leute verbessern könnte – und für alle anderen: Ein abgesenkter Bordstein etwa kommt ja auch einer jungen Mutter mit Kinderwagen zugute.Ein konkretes Beispiel, bitte.Szepan: Ich erzähle Ihnen eine persönliche Erfahrung: Im Stadtpark gibt es eine Holzbank. Die sieht sehr bequem aus. Als ich mich mit meinem Großvater dort setzen wollte, machte er mich auf die Stufe im Boden davor aufmerksam: Für ihn eine große Hürde. Ich wäre, ohne sie zu bemerken, einfach drüber gestiegen

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