Landrat Michael Makiolla zu Gast im "Kleinen Euro"

Sozialkaufhaus

SCHWERTE Staunend hörte der Landrat von 120 000 Gebrauchtbüchern im Magazin. Interessiert blätterte er in der riesigen Schallplattenauswahl: Das Sozialkaufhaus "Kleiner Euro" erhielt Mittwochnachmittag Besuch von Michael Makiolla.

von Von Reinhard Schmitz

, 16.07.2009, 07:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die riesige Schallplattenauswahl des Sozialkaufhauses testeten (v.l.) Landrat Michael Makiolla, Signal-Geschäftsführer Olaf Heppe und Kreis-Sozialdezernent Rüdiger Sparbrod am stilechten Abspielgerät.

Die riesige Schallplattenauswahl des Sozialkaufhauses testeten (v.l.) Landrat Michael Makiolla, Signal-Geschäftsführer Olaf Heppe und Kreis-Sozialdezernent Rüdiger Sparbrod am stilechten Abspielgerät.

Der "Kleine Euro", schon 1996 im ehemaligen Ausbesserungswerk Schwerte-Ost eröffnet, strahlte Beispiel gebend auf die anderen Städte des Kreises aus. Nach und nach richteten alle ein Sozialkaufhaus ein. "Eines der dichtesten Netze aller Kreise", freute sich Makiolla. Mit rund 30 Mitarbeitern und 16 000 Kunden im Jahr ist der "Kleine Euro" längst zu einem Vorzeigeobjekt seines Trägervereins Signal geworden, der für den Kreis in vielen Bereichen der Beschäftigungsförderung engagiert ist. "Er ist eine der innovativsten Einrichtungen dieser Art im Kreis", lobte Makiolla das erfolgreiche Bemühen, Arbeitslose durch vielerlei Maßnahmen fit zu machen für den ersten Arbeitsmarkt.

"Wir finanzieren lieber Beschäftigung als Arbeitslosigkeit", sicherte er weitere Unterstützung zu. Besonders am Herzen lag dem Kreis-Chef die Beschäftigung von Behinderten, wie sie Signal beim Kantinenbetreiber Innovita leistet.

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