Liederabend im Paul-Gerhardt-Haus begeisterte die Zuhörer

SCHWERTE Liebeslieder und Klassiker auf Deutsch und Französisch standen beim Liederabend auf dem Programm.

von Von Carolin Höher

, 08.09.2008, 19:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sopranistin Astrid Gerdsmann gewann das Publikum für sich.

Sopranistin Astrid Gerdsmann gewann das Publikum für sich.

Der Liederabend begann mit „Nichts“ und „Meinem Kinde“ von Richard Strauß. Es folgten drei Stücke von Brahms aus der Sammlung „Zigeunerlieder“, gesungen von Sabine Spieker. Gabriel Faurés „Rève d´Amour“, das erste französische Lied, sang Simone Asúa-Honert, drei weitere Fauré-Stücke wurden von ihr und Astrid Gerdsmann überzeugend und gefühlvoll interpretiert. Um den Zuhörern die Texte näher zu bringen, lasen sie die Übersetzungen vor oder erzählten aus dem Inhalt. Als Kontrast zu dem klaren Sopran trug Manfred Bühl „Den Lauf der Welt“ von Edvard Grieg vor.

Die zweite Programmhälfte bestand aus Liedern deutscher Komponisten. Brahms „Mein wundes Herz verlangt nach dir“ ging unter die Haut. Bariton Bühl sang Robert Schumanns „Zwielicht“ und „Im Walde“, sowie „Waldeinsamkeit“ von Max Reger. Mit „Stehe Still“ und „Träume“ präsentierten Spieker und Asúa-Honert eine Auswahl aus Richard Wagners „Wesendonk-Liedern“. Die Stimmen der Sänger überzeugten, die Zuhörer waren begeistert. Applaus würdigten den Abend. 

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