Marienkrankenhaus: So schmeckt die EM

SCHWERTE Bei der Europameisterschaft laufen pro Spiel 22 Mann zur Hochform auf – zeitgleich können sich in der Küche des St. Marien-Krankenhauses in Schwerte 20 Mann so richtig austoben.

von von Holger Bergmann

, 10.06.2008, 17:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Schweiz stand auch hier am Anfang: Beim ersten EM-Menü gab es Berner Röstli.

Die Schweiz stand auch hier am Anfang: Beim ersten EM-Menü gab es Berner Röstli.

Den Anfang machte ein Menü mit Berner Röstli und gratinierten Schweinelendchen. „Da muss man nicht so auf die Kalorien achten“, freut sich Herbert Hemmersbach über die Abwechslung im Menüplan seiner Küche. „Die Jungs in der Küche freuen sich auch, diese Menüs zu kochen, macht richtig Spaß.“ Während sich die Köche über die neuen Kreationen in den Töpfen freuten, genoss Herbert Hemmersbach die vielfältige Arbeit bei der Vorbereitung auf die sechs Menüs. „Ich habe einen Freund, der ist Jäger, der hat mir vor kurzem einen Fasan vorbeigebracht – fertig war die Idee für die Wildconsomme.“ Und den Spargel für das Menüs am kommenden Freitag, 13. Juni, bekommt der Küchenmeister von einem befreundeten Hof bei Münster. Dank dieser Beziehungen kann er immer den Preis von 4,50 Euro pro Menü halten.

Die Menüs, die es am 13., 18., 20., 25. und 26. Juni geben wird, sind allesamt bunte Mischungen von Kochtraditionen mehrerer europäischer Länder. So trifft österreichisches Blaukraut auf kroatische Eierpflaumensuppe, und das Schnitzel „Wiener Art“ liegt neben deutschem Kartoffelsalat. Trotz der Vielfalt des Angebotes ist Herbert Hemmersbachs Highlight bereits am Freitag, 13. Juni. Dann gibt es das große EM-Dessert-Büffet mit unzähligen süßen Verlockungen. 

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