Sommerfest

MC Ruhrtal weiht mit Graffiti- und Fahrkünsten sein neu gestaltetes Gelände ein

Nach eineinhalb Jahren Zwangspause durch Corona tat sich endlich wieder etwas beim MC Ruhrtal. Das neu gestaltete Gelände hinter dem Schwerter Bahnhof weihten der MCR und Freunde gebührend ein.
Beim Trial zeigten die jungen Sportlerinnen und Sportler, was sie draufhaben – und weihten das neu gestaltete Gelände ein. © MCR

Nach 18 Monaten Corona-Pause kam wieder Leben auf das Gelände hinter dem Schwerter Bahnhof. Denn dort feierte der Motorclub Ruhrtal (MCR) sein Sommerfest. „Die letzten Monate waren echt lang, teilweise ganz ohne Training und Vereinsaktivitäten, dann nur Training in Zweiergruppen“, sagt die Club-Vorsitzende Natascha Smith.

Umso größer war die Freude bei allen Beteiligten und Besuchern, endlich wieder gemeinsam im Gelände zu sein und Spannendes zu erleben.

Und das gab es reichlich. Denn die letzten Wochen wurden genutzt, um das Gelände des MC Ruhrtal aufzupeppen. Steine und Baumstämme wurden in die Hänge platziert, um neue Sektionen zu bauen und das Gelände wieder attraktiver zu gestalten. Zwei Steinbrüche und mehrere lokale Unternehmen haben den Verein dabei unterstützt, die Ideen in die Tat umzusetzen.

Zu Besuch waren auch Bürgermeister Dimitrios Axourgos und sein Stellvertreter Hans Haberschuss sowie Stefan Knoche im Namen der Sparkassenstiftung. © MCR © MCR

Freitagnachmittag um 17 Uhr ging es los. Der MC Ruhrtal hatte dazu Freunde und Interessierte eingeladen. Zum Start grüßte Natascha Smith ihre Vereinskameraden und alle Gäste. Auch Bürgermeister Dimitrios Axourgos und sein Stellvertreter Hans Haberschuss waren mit von der Partie.

Rede vom Bürgermeister und Scheck von der Sparkassenstiftung

Bürgermeister Axourgos richtete seine Worte ebenfalls an die Besucher und lobte den Verein für sein Engagement und seine sportlichen Erfolge. Dann gab es noch ein schönes Geschenk für den Club: Stefan Knoche überreichte als Vertreter der Sparkassenstiftung Schwerte einen Scheck über 6000 Euro an den Verein. „Mit dieser großzügigen Unterstützung kann der Geländeumbau noch weiter voranschreiten“, so Smith.

Alle 24 Fahrerinnen und Fahrer zeigten, was sie draufhaben. Geehrt wurde jeder mit einer Tasse samt neuem Vereinsgraffito. © MCR © MCR

Anschließend zeigten die jungen Aktiven ihr Können. In vier Sektionen konnten sie in sechs verschiedenen Leistungsklassen unter Beweis stellen, was sie drauf haben. Hänge rauf und runter, über Baumstämme und Steine ging es da. Und das Ganze möglichst ohne die Füße auf den Boden zu setzen, denn dafür sammelt man Strafpunkte.

Nach etwa 60 Minuten voller Fahrkünsten und spannender Aktionen standen dann die Sieger fest. In ihren Klassen gewannen Sören Schuster, Ben Mutscher und Laurence Uhrmann, Henri Schmidt, Amaro Smith, Patrik Wleklik und Jarmil Smith.

Graffiti-Tassen und Neugestaltung des Vereinshauses

Geehrt wurden natürlich alle 24 Fahrer, die ihr Können unter Beweis gestellt hatten; mit einer Tasse mit dem neuen Vereins-Graffito. Denn parallel zum Fest war auch das Jugendzentrum Ergste zu Gast, um mit seinen Graffiti-Künsten das Vereinshaus neu zu gestalten. „Ein echtes Highlight des Tages!“

Das Jugendzentrum Ergste war ebenfalls zu Gast, um das Vereinsheim mit Graffiti-Kunst neuzugestalten. © MCR © MCR

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch Livemusik des Duos Christian Buhr und Alexander Strate sowie frischen Bratwürsten vom Grill und kühlen Getränken.

Der MC Ruhrtal, vor über 60 Jahren von einigen Vespafahrern gegründet, hat sich stetig weiterentwickelt und den Motorsport in vielen Richtungen gelebt. Seit 2008 gibt es die Jugendtrialgruppe, die aktuell das Herzstück des Vereins darstellt.

So sah das fertig gestaltete Gebäude am Ende aus. © MCR © MCR

Motorradbeherrschung, Gleichgewicht, Konzentration und ein bisschen Mut sind die Eigenschaften, die die jungen Fahrer und Fahrerinnen hier zeigen. Mit Schnupperkursen im Frühjahr wirbt der Verein regelmäßig um neue Mitglieder, die dieses Hobby teilen dürfen. Der Verein pflegt zudem eine Kooperation mit dem Verein Aktion Sport statt Gewalt aus Hagen-Hohenlimburg.