Mobilfunk in Ergste droht ein Funkloch

Vodafone

Urplötzlich bricht das Handy-Gespräch ab: In die Steinzeit der Mobiltelefonie könnten sich Vodafone-Kunden in Ergste zurückgeworfen fühlen, wenn kein Ersatz für den Sendemast auf der Schule an der Ruhr gefunden wird. "Zur Not müsste abgeschaltet werden", sagt Unternehmenssprecherin Dr. Ute Brambrink.

SCHWERTE

von Von Reinhard Schmitz

, 30.11.2011, 10:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Laut Ratsbeschluss muss Vodafone die Funkantenne auf der Schule an der Ruhr abbauen. Da noch kein neuer Standort gefunden ist, droht den Handy-Nutzern ein Funkloch.

Laut Ratsbeschluss muss Vodafone die Funkantenne auf der Schule an der Ruhr abbauen. Da noch kein neuer Standort gefunden ist, droht den Handy-Nutzern ein Funkloch.

„Leider ist es uns bisher nicht gelungen, einen Ersatzstandort zu finden“, bedauert Dr. Ute Brambrink. Gegen eine geeignete Fläche am Sportplatz habe sich Protest einer Bürgerinitiative formiert. Und zwei andere Plätze - am Friedhof und bei einem Landwirt - schieden wegen der topographischen Gegebenheiten aus: „Sie waren funktechnisch nicht geeignet, um die Netzleistung zu erbringen.“ Dr. Ute Brambrink: „Wir sind weiterhin auf der Suche.“

In die Funknetze der Konkurrenz könnten sich die Handys der Vodafone-Kunden ersatzweise auch nicht einloggen. Ob ihnen möglicherweise wegen des großflächigen Ausfalls ein Kündigungsrecht eingeräumt werden könne, sei noch in Klärung.

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