Nach eineinhalb Monaten lassen die Beschwerden der Eltern nach

Kita-Streik

SCHWERTE Die gute Nachricht vorab: Ab Donnerstag wird in den städtischen Kindergärten nicht mehr gestreikt. Die schlechte: In eineinhalb Wochen beginnen die städtischen Einrichtungen im Wechsel mit ihren dreiwöchigen Sommerferien.

von Von Heiko Mühlbauer

, 22.06.2009, 15:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Noch immer sieht es nicht nach einer schnellen Einigung zwischen den Tarifparteien aus.

Noch immer sieht es nicht nach einer schnellen Einigung zwischen den Tarifparteien aus.

Wie viel Geld die Stadt durch den Streik und die damit entfallenden Gehälter spart, könne man noch nicht beziffern, erklärte Stadtsprecher Carsten Morgenthal. Fest stehe, dass der eine Monat Kindergartengebühr, den man den Eltern erlassen will, mit 30.000 Euro zu Buche schlägt. Das Geld werde automatisch von den Überweisungen abgezogen, es müsse sich niemand selber kümmern, so der Stadtsprecher. Man habe das Thema rechtlich geprüft.

Sollte der Streik nach den Sommerferien weitergehen, will die Stadt interessierten Eltern die Möglichkeit bieten, Kindergartenräume zu bekommen. "Wir haben einen Überlassungsvertrag ausgearbeitet", so Morgenthal. Der Haken: Die Eltern müssen die Haftung übernehmen.

Lesen Sie jetzt