An dieser Stelle der Wannebachstraße kam es am Dienstag zu einem schweren Unfall. © Heiko Mühlbauer
Wannebachstraße

Nach Unfall mit ihrem Sohn: Mutter immer noch nicht vernehmungsfähig

Ein schwerer Unfall zwischen Schwerte-Westhofen und Holzen, nach dem Mutter (36) und Sohn (5) in Lebensgefahr schwebten – auch drei Wochen danach sucht die Polizei noch nach den Gründen.

Die Ermittlungen dauern noch an. Wie lange genau, das vermöge man nicht zu sagen. Das erklärt Bernd Pentrop, Pressesprecher der Polizei im Kreis Unna, auf Nachfrage drei Wochen nach dem schweren Unfall auf der Wannebachstraße. Zwischen Schwerte-Westhofen und Holzen war seinerzeit ein Auto in einer leichten Rechtskurve zu weit nach links gekommen.

Entgegen kam ein Lastwagen, dessen Fahrer noch bremste und auszuweichen versuchte. Der Frontalzusammenstoß ließ sich jedoch nicht vermeiden.

Der Kleinwagen wurde in Teilen zusammengepresst.

Die schreckliche Folge: Sowohl die Frau am Steuer (36 Jahre und aus Schwerte) als auch ihr fünfjähriger Sohn mussten nach dem Unfall mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Beide schwebten nach Angaben der Polizei in Lebensgefahr.

Polizei: Frau ist weiterhin nicht vernehmungsfähig

Eine knappe Woche nach dem Unfall hatte Pentrop zwar erklären können: Lebensgefahr bestehe nicht mehr. Doch auf die erneute Nachfrage unterstrich er jetzt: Eine Vernehmung der Frau sei weiterhin nicht möglich. Das könne auch noch dauern.

Sonderlich Eile hat die Polizei bei den Ermittlungen nicht. Offiziell laufe das als Straftatbestand, als fahrlässige Körperverletzung eines Angehörigen.

Zunächst hatte die Polizei darauf hingewiesen, dass man Fahrzeug- und Handydaten auswerten könne. Das einzige, was Pentrop diesbezüglich zum Stand der Ermittlungen aber sagen durfte: Dem LKW-Fahrer sei nichts vorzuwerfen.

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Redaktion Dortmund
Jahrgang 1977 - wie Punkrock. Gebürtiger Sauerländer. Geborener Dortmunder. Unterm Strich also Westfale.
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Björn Althoff