Neue Runde beim Rucksackprojekt an der Friedrich-Kayser-Schule

Sprachförderung

SCHWERTE Das Rucksackprojekt ist versetzt worden und geht nun in die zweite Klasse. 19 türkisch stämmige Familien nutzen derzeit das Angebot an der Friedrich-Kayser-Schule. Wegen des großen Erfolges finanziert die Stadt nun eine weitere Runde, so dass sowohl Erst- als auch Zweitklässler an dem Programm zur Sprachförderung teilnehmen können.

von Ruhr Nachrichten

, 24.11.2009, 07:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Erfolg des Rucksackprojekts an der Friedrich-Kayser-Schule ist unbestritten.

Der Erfolg des Rucksackprojekts an der Friedrich-Kayser-Schule ist unbestritten.

„Nur die bieten eine ausreichend große Sprachgruppe“, so Berner. Über zwei Jahre trifft sich einmal pro Woche eine Müttergruppe für zwei Stunden, um die Materialien zur Sprachförderung für ihre Kinder zu erarbeiten. Dabei geht es jedesmal um einen festen Themenbereich wie Gesundheit, Zootiere, Straßenverkehr oder Bauernhof. Nachdem das Rucksackprojekt zunächst in mehreren Kindertagesstätten angeboten wurde, beschloss der Ausländerbeirat im vergangenen Jahr, eine Gruppe an der Friedrich-Kayser-Schule aus seinem Etat für Integration zu finanzieren. Die Kosten des Projekts für die im Sommer eingeschulten Kinder, das jeweils über zwei Schuljahre dauert, übernimmt die Stadt.

Im nächsten Jahr wird es vermutlich aber nicht mehr ohne Sponsoren gehen. „Wir hoffen dennoch, dass sich eine Lösung findet“, so Berner. Die Friedrich-Kayser-Schule sei derzeit die einzige Schule, an der genügend große gleichsprachliche Gruppen gebildet werden könnten, so Berner. 

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