Neuer Bettentrakt rundet Umbau des Marienkrankenhauses ab

SCHWERTE Mit dem Neubau eines Bettentrakts will das Marienkrankenhaus auf die hohen Belegungszahlen reagieren. Zuletzt hatte man sogar teilweise Patienten abweisen müssen. Bereits am 24. März soll mit dem Bau begonnen werden.

von Von Heiko Mühlbauer

, 11.03.2009, 21:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
So sieht der neue Gebäudetrakt aus, der sich an den Ostflügel anschließt und sich in Richtung Pfarrer Stelzner-Haus erstreckt.

So sieht der neue Gebäudetrakt aus, der sich an den Ostflügel anschließt und sich in Richtung Pfarrer Stelzner-Haus erstreckt.

Für den neuen Anbau werden ehemalige Mitarbeiterparkplätze geopfert. "Das ist aber kein Problem, denn die betroffenen Beschäftigten stellen ihre Autos längst im neuen Parkhaus ab", erläutert Krankenhauschef Jürgen Beyer. Der große Ausbau der Einrichtung sei mit dieser Maßnahme aber abgeschlossen, erläutert Beyer. Auch wenn die neue Intensivstation immer noch etwas größer sein könnte. Noch immer kommt es vor, dass die Betten dort alle belegt sind. "Das liegt daran, dass wir ein sehr operativ ausgerichtetes Haus sind", so Beyer. Doch eine Erweiterung ist derzeit auf diesem Sektor nicht in Sicht.

Die Baugenehmigung werde jeden Tag erwartet, erklärte Beyer. Als Bauzeit ist ein Jahr veranschlagt. Der Zuwachs an Betten soll nicht nur für Spitzenzeiten eine Entlastung bringen. "Wir habend derzeit zwar 274 Patientenbetten, viele sind aber noch in Drei- oder Vierbettzimmern untergebracht", erklärt der Krankenhaus-Chef, die bei großem Ansturm auch komplett belegt werden. Künftig könne man es sich öfters leisten, das vierte Bett nicht zu besetzen oder aus Dreibett- Zweibettzimmer zu machen

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