NRW-Vergleich: Schwerter Bürger verdienen nicht schlecht

SCHWERTE Gut gefüllt sind die Geldbörsen und Konten der Schwerter, vor allem im Vergleich zu den Bewohnern der anderen neun Städte des Kreises.

von Von Jürgen Koers

, 27.07.2007, 19:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

 20 420 Euro hatten die Bürger der Ruhrstadt 2005 netto im Durchschnitt im Portmonee. Das ist ein Plus von 1,5 Prozent gegenüber 2004, wie aus einer Statistik des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik hervor geht. Bei 23 028 Euro lag das Einkommen aus Erwerbstätigkeit und Vermögen (Primäreinkommen). Das ist ein Zuwachs von 580 Euro oder 1,8 Prozentpunkten.

Platz im oberen Viertel

Damit belegt Schwerte in der landesweiten Rangliste immerhin den 84. Platz (Vorjahr 77.) von 396 Kommunen und liegt damit solide im oberen Viertel in NRW. Zugleich ist die Stadt Spitzenreiter im Kreis Unna. Dessen Statistik allerdings trüben Kommunen wie Lünen, Bönen oder Bergkamen, die allesamt am unteren Ende der Liste auftauchen. In Bergkamen bleiben beim verfügbaren Einkommen lediglich 14 326 Euro - Platz 395.

Große regionale Unterschiede

Die teils erheblichen regionalen Unterschiede beruhen auf den örtlichen Einkommensstrukturen: Kommunen, in denen ein größerer Teil der Einkünfte aus Arbeitnehmertätigkeiten, Gewerbebetrieben oder Vermögen stammt, erzielen höhere Werte als solche, in denen relativ viele Bürger für ihren Lebensunterhalt auf die sozialen Sicherungssysteme angewiesen sind.

Landesweite Nummer eins war übrigens Bad Honnef. Dort haben die Bürger im Schnitt mehr als 50 000 Euro pro Jahr zur freien Verfügung.

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