Orkantief Sabine: Feuerwehr in Schwerte bereitet sich vor – Düsseldorf gibt Schülern Tipps

Unwetter

Es war der wärmste Januar seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Nun bereiten sich die Rettungsdienste auf den Sturm vor. Die Leitstelle wurde aufgestockt. Arnsberg gibt Hinweise für Schüler.

Schwerte

von Julia Dolinsky

, 08.02.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Orkantief Sabine: Feuerwehr in Schwerte bereitet sich vor – Düsseldorf gibt Schülern Tipps

Viel Arbeit für die Feuerwehr bei Sturm Friederike in Lünen, hier an der Ernst-Becker-Straße. © Foto Goldstein

Das Orkantief Sabine kommt voraussichtlich Sonntagnachmittag in Deutschland an. Mit maximal 120 Stundenkilometer und einer Windstärke von 9 bis 12 wird der Orkan in Nordrhein Westfalen eintreffen. Erwartet werden vorallem schwere Regenfälle und Überschwemmungen. Wetterexperten raten dazu, sich am Montagvormittag, wenn möglich, Zuhause aufzuhalten. Gerade bei den öffentlichen Verkehrsmitteln kann es zu Beeinträchtigungen im Verkehr kommen, auch auf den Straßen werden Verkehrsstörungen erwartet.

Nicht nur Deutschland, auch andere (Nord-)europäische Länder werden von den Ausmaßen des Sturms betroffen sein.

Feuerwehr trifft Vorkehrungen

Der Unnaer Kreis hat Kontakt mit den Feuerwehrstellen aufgenommen und die Vorstellungen zur Vorbereitung vermittelt. Es wurde mittgeteilt, dass einkommende Meldungen sofort zu den betroffenen Kommunen weitergeleitet werden und jede Stelle mit ausreichend Personal besetzt sein muss. Hauptaugenmerk liegt auf den Abfrageplätzen für Notrufe, es werden überdurchschnittlich viele Mitarbeiter rund um die Uhr im Einsatz sein.

Obwohl sich die betroffenen Regionen noch nicht genau benennen lassen sei die Feuerwehr vorbereitet, sagt Kreisbrandmeister Thomas Heckmann.

Die Nacht von Sonntag auf Montag soll den Höhepunkt des Sturms in NRW darstellen, am Dienstag und Mittwoch kann es allerdings noch weiter stürmen.

Schulen und Eltern können selbst entscheiden

Da der Sturm Montag anhalten kann, hat sich auch das Schulministerium des Landes damit beschäftigt: Auf der Homepage gab man bekannt, dass die einzelnen Schulen selbst darüber entscheiden können, ob der Unterricht am Montag wegen der Wetterlage ausfällt. Staatssekretär Mathias Richter: „Unabhängig davon können auch die Eltern am Montagmorgen angesichts der dann aktuellen Wetterlage entscheiden, ihre Kinder nicht zur Schule zu schicken, sollten sie den Schulweg für unzumutbar und nicht sicher erachten.“

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