Ostberger Straße in Schwerte ist wieder frei

Andere Baustellen bleiben

Die Ostberger Straße ist wieder durchgängig frei. Die Sölder Straße soll ihr – wenigstens einspurig – wie geplant bis zum 11. September folgen. Und über die beiden komplett erneuerten Bahngleise zwischen Westhofen und der Schwerterheide können ab Mittwoch wieder die Fernzüge rollen.

SCHWERTE

, 30.08.2017 / Lesedauer: 3 min

Die Leidenszeit der Verkehrsteilnehmer, die während der Sommerferien mit den Großbaustellen auf den Durchgangsrouten rund um die Ruhrstadt leben mussten, geht zu Ende.

Besonders freuen werden sich die Bewohner der Schwerterheide, die Richtung Innenstadt nicht mehr zu weiten Umwegen gezwungen sind. Am Dienstagmittag sollte das letzte Teilstück der Ostberger Straße vom Kreisel an der Römerstraße freigegeben werden, berichtete Jürgen Busch, Sachgebietsleiter Tiefbau beim Kreis Unna. Bereits am Tag zuvor sei dort die Deckschicht asphaltiert worden. Danach ging es nur noch darum, auf der Autobahnbrücke gelagertes Restmaterial abzuholen und die Fahrbahn zu säubern.

„Die haben wirklich gut gearbeitet“, sagte Busch – auch an einem Samstag. Vorübergehend müssten die Autofahrer noch auf Tempo 30 drosseln, während der aufgetragene Rollsplitt abgefahren werde. Das Material soll für die „Erstgriffigkeit“ auf dem frischen Asphalt sorgen. Die fehlenden Straßenmarkierungen würden noch kurzfristig aufgebracht. Dann ist die Oberfläche der Ostberger Straße zwischen der Lichtendorfer- und der Römerstraße komplett saniert.

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Baustelle Sölder Straße bleibt noch

Zehn Tage Verlängerung braucht – wie bereits angekündigt – die Baustelle an der Sölder Straße. Die Verbindung ist unter der Autobahnbrücke der A1 gesperrt, weil für deren Neubau die Fahrbahn abgesenkt werden muss. Vor allem der Regensommer verzögerte die Maßnahme.

„Wir sind mit aller Gewalt dran, Gas zu geben“, sagte Carsten Freitag, Bauüberwachung vom Landesbetrieb Straßen NRW. Er setze zusätzliches Personal ein, dazu vier Bagger und eine Planierraupe. Mehr sei auf dem engen Baufeld nicht möglich.

„Nächste Woche wollen wir asphaltieren“, erklärte Freitag. Doch dazu müssten vorher noch zwei große Löcher für eine Wasserleitungsbaustelle zugekippt werden.

Dickes Frischwasserrohr muss tiefer liegen

Denn ein 22 Zentimeter dickes Rohr, das Geisecke und angrenzende Teile von Dortmund versorgt, musste ebenfalls tiefergelegt werden, so Martin John, Technischer Leiter der Stadtwerke. Es werde derzeit gespült, damit eine Wasserprobe genommen werden könne. Sobald das Labor dann die Freigabe erteile, solle das neue Rohrstück in einer Nachtaktion angeschlossen werden. Es gehört zu einer Transportleitung, die sich die Stadtwerke und die Dortmunder Energie und Wasser (DEW21) teilen.

„Pünktlich fertig“ – so ein Bahnsprecher – werden die Gleisbauarbeiten im Raum Schwerte. Am Mittwoch zum Betriebsbeginn gegen 4 Uhr könnten alle Züge dort wieder normal verkehren. Auch der ICE nach Berlin, der umgeleitet wurde, sei dann wieder zu sehen. Die Sicherheitsabsperrungen zwischen den Gleisen würden während der kommenden nächtlichen Betriebspausen abgebaut.

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