Person von Zug erfasst - Schienenverkehr stand still

Zwischen Schwerte und Dortmund

Mehrere Züge zwischen Dortmund und Schwerte standen am Mittwochabend still oder verspäteten sich. Auf der Strecke wurde am Mittwochnachmittag eine Person von einem Zug erfasst. Die Strecke blieb bis kurz nach 20 Uhr gesperrt, die Bahn sorgte für einen Schienenersatzverkehr.

SCHWERTE/DORTMUND

, 17.12.2015, 11:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Person von Zug erfasst - Schienenverkehr stand still

Gerade auf den RegionalExpress-Strecken kommt es in NRW immer wieder zu erheblichen Verspätungen.

Update Donnerstag, 11.15 Uhr:

Die Kreispolizei Unna hat bestätigt, dass es sich bei der von einem Zug erfassten Person um einen Mann handelt. Auch der Hergang ist wohl geklärt, die Polizei geht derzeit von einem Suizid aus.

Wichtige Information
In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen - außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit, beispielsweise wenn der Zugverkehr gestört wird. Der Grund für unsere Zurückhaltung ist die hohe Nachahmerquote nach jeder Berichterstattung über Suizide. Wenn Sie sich selbst betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnten.

 

 

Update 20.15 Uhr:

Der Verkehr läuft wieder - jedenfalls langsam.

#RE57,#RE17#Notarzteinsatz am #Gleis im Raum #Schwerte ist beendet. dort geht es langsam weiter!

— DB Regio AG - NRW (@Regio_NRW)

Meldung von 19.30 Uhr:

Von einem Personenzug der Deutschen Bahn erfasst und getötet wurde Mittwochnachmittag gegen 17.15 Uhr eine Person auf den Bahngleisen der Oberen Ruhrtalbahn Schwerte-Warburg-Kassel bei Geisecke.

#RE57,#RE17#Notarzteinsatz am #Gleis im Raum #Schwerte. Es kommt zu Verspätungen und Ausfällen.

— DB Regio AG - NRW (@Regio_NRW)

Wie Volker Stall, Sprecher der zuständigen Bundespolizei in Dortmund, berichtete, wurde das Opfer von dem Sauerlandexpress RE 10780 erfasst, der sich auf seiner Fahrt von Bestwig nach Dortmund befand.

Bahnstrecke mehrere Stunden lang gesperrt

„Die Bahnstrecke ist seit 17.30 Uhr gesperrt“, sagte Stall. Betroffen ist vor allem der RB53 zwischen Dortmund und Iserlohn, der mehrere Stationen in Dortmund anfährt und auch in Schwerte und Ergste hält.

Die Untersuchungen am Unglücksort hat die Kriminalpolizei aus Unna aufgenommen. Dort bestätigte Karlheinz Bliecke in der Leitstelle am Abend, dass ein Todesermittlungsverfahren laufe. Der Vorfall habe sich nicht auf einem Bahnübergang ereignet. Ob eine männliche oder weibliche Person betroffen war, war in der Leitstelle noch nicht bekannt.

Erst nach dem Ende der Spurensuche könne der Zugverkehr in Absprache mit der Bundespolizei wieder freigegeben werden, erklärte Bliecke. Wie lange diese noch dauerte, vermochte er am Abend aber noch nicht zu vorauszusehen. Als Schienenersatzverkehr – so ein Bahnsprecher – setzte die Deutsche Bahn zwei Busse und 50 Taxen ein.

#RB53,#Dortmund(19:23)>#Schwerte(19:42)& #Schwerte(20:20)>#Dortmund(20:39)fallen leider aus. Grund:#Notarzteinsatz am #Gleis

— DB Regio AG - NRW (@Regio_NRW)

  

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