Polizei-Einsatz hinter Rewe und Aldi Bundespolizei fahndete an den Bahngleisen

Redakteur
Polizeieinsatz hinter demn Schwerter Bahnhof. Die Polizei suchte vergeblich einen Grafitti-Sprayer.
Polizeieinsatz hinter dem Schwerter Bahnhof. Die Polizei suchte am Montag (7.11.) vergeblich einen Graffiti-Sprayer. © Heiko Mühlbauer
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Das werden einige gesehen haben beim Einkaufsbummel am Montagnachmittag (7.11.): Gegen 15.35 Uhr bogen mehrere Polizeifahrzeuge in die Margot-Röttger-Rath-Straße ein und fuhren am Parkplatz von Edeka und Aldi vorbei in Richtung alte Salzlagerhalle.

Dort schwärmten die Ordnungshüter aus. Etwa eine Stunde später war dann alles vorbei. Die Polizisten stiegen wieder in die Streifenwagen und zwei Beamte der Bundespolizei gingen zurück zu ihrem Bulli.

Fahrdienstleiter hatte sich gemeldet

Was hinter der Aktion steckte, erläuterte eine Sprecherin der Bundespolizei auf Anfrage. Der Fahrdienstleiter des Schwerter Bahnhofs hatte sich bei der Bundespolizei gemeldet. Ein Lokführer habe einen Graffiti-Sprayer dabei beobachtet, wie er einen Zug beschmiert habe.

Keine Spur vom Täter

Daraufhin rückte die Bundespolizei aus und forderte von der Landespolizei zwei Streifenwagen zur Unterstützung an. Vor Ort fand man aber weder den frisch besprühten Zug noch eine Spur vom Sprayer. Nach Rücksprache mit dem Fahrdienstleiter rückten die Polizisten wieder ab. Um 16 Uhr war der Einsatz beendet.

Die Bundespolizei ist im Vergleich zur Landespolizei nicht für allgemeine Polizeiarbeit, sondern für spezielle Aufgaben zuständig. Dazu gehört die Überwachung der Bahnhöfe und Bahnanlagen. Es gibt neun Inspektionen in Nordrhein-Westfalen, eine davon liegt in Dortmund.