Prof. Otto Wulff gehört seit 40 Jahren der Bundesversammlung an

Bundespräsidenten-Wahl

SCHWERTE Er war dabei, als Gustav Heinemann zum Bundespräsidenten gekürt wurde. Walter Scheel, Carl Carstens und alle Staatsoberhäupter, die ihnen bis heute noch folgen sollten. Seit nunmehr 40 Jahren gehört Prof. Dr. Otto Wulff (CDU) immer wieder der Bundesversammlung an, deren vornehmste und einzige Aufgabe die Wahl des deutschen Bundespräsidenten ist.

von Von Reinhard Schmitz

, 22.05.2009, 20:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Seit 40 Jahren gehört Prof. Dr. Otto Wulff (CDU) der Bundesversammlung an.

Seit 40 Jahren gehört Prof. Dr. Otto Wulff (CDU) der Bundesversammlung an.

Dieselbe Ehre erfuhr Landrat Michael Makiolla (SPD). Als profilierter Kommunalpolitiker von hohem fachlichen Ansehen wurde er von seinen Parteifreunden in Düsseldorf in die Bundesversammlung entsandt. Dort sitzt er quasi Seite an Seite mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Wolfram Kuschke, der ebenfalls vom Landesparlament entsandt worden ist. Für Kuschke ist es bereits die zweite Teilnahme an einer Bundespräsidentwahl. Und erneut wird er seine Stimme für Gesine Schwan abgeben. Die Bürger des Ruhrtals vertreten in Berlin außerdem sozusagen als geborene Mitglieder die beiden Bundestags-Abgeordneten Hubert Hüppe (CDU) und Rolf Stöckel (SPD). Sie werden heute mit darüber entscheiden, ob Horst Köhler für eine weitere Wahlperiode im Schloss Bellevue wohnen bleiben wird. Gegen den Amtsinhaber treten an Gesine Schwan (SPD sowie "Die Linke"-Kandiat Peter Sodann und Frank Rennicke, aufgestellt von NPD und DVU.

Mit einem ökumenischen Gottesdienst begann für die insgesamt 1224 Wahlmänner und -frauen bereits Freitagmorgen der dichtgestrickte Programm-Fahrplan. Ein Zählappell, Fraktionssitzungen und etliche Empfänge wechselten sich für die Teilnehmer in der Bundeshauptstadt ab.

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