Projekt: Was könnte sich in Westhofen verbessern?

Gemeinde stößt Aktion an

Die Evangelische Kirchengemeinde Westhofen will es wissen: Was brauchen die Menschen, um in ihrem Ortsteil gut leben zu können? Welche Angebote fehlen ihnen? Würden sie sich selbst gern mehr einbringen, wissen aber nicht wo und wie? Spannende Fragen, auf die jetzt Antworten gesucht werden.

WESTHOFEN

, 11.04.2016 / Lesedauer: 2 min
Projekt: Was könnte sich in Westhofen verbessern?

Die evangelische Kirchengemeinde Westhofen möchte neue Wege in ihrer Gemeindearbeit gehen, um sich für die vielfältigen Interessen ihrer Gemeindemitglieder zu engagieren und sie in ihrer aktuellen Lebenssituation zu unterstützen. vlnr: Andrea Schmeißer; Katharina Seidel und Gunhild Krumme.

Pfarrerin Gunhild Krumme, die die Gemeinden Westhofen und Garenfeld betreut, weiß, dass die Menschen in der Gemeinde vielfältige Interessen haben: „Viele engagieren sich ja auch schon oder besuchen regelmäßig Veranstaltungen in Kirche und Gemeindehaus.“ Gleichzeitig höre man jedoch Klagen darüber, dass in Westhofen nichts mehr los sei. Sozialarbeiterin Katharina Seidel ist für die Diakonie mit einer halben Stelle in Westhofen unterwegs und gespannt darauf, welche Ideen beim Forum zusammengetragen werden, das am Mittwoch, 13. April, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus an der Labuissièrestraße stattfinden soll.

Jeder soll zu Wort kommen 

Sie erklärt: „Wir möchten mit den Westhofenern ins Gespräch kommen, um zu erfahren, welche Angebote oder Aktivitäten sie sich von ihrer Kirchengemeinde wünschen.“ Gemeinsam mit Andrea Schmeißer von der Diakonie und Pfarrerin Krumme hat sie die Methode des World-Cafés für diesen Abend ausgesucht: Die Teilnehmer sitzen in Kleingruppen im Raum verteilt an kleinen Tischen und beantworten Fragen in kurzen Gesprächsrunden. Alle Teilnehmer sollen zu Wort kommen und ihre Vorstellungen und Ideen loswerden können. Kurzum: Sie sollen schnell in rege Gespräche kommen. Gunhild Krumme will auf diese Art auch „Menschen in den Blick nehmen, die keine laute Stimme haben“.

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Ideen sofort verwirklichen 

Mit Andrea Schmeißer und Katharina Seidel hofft sie, dass schon der erste Abend Anhaltspunkte bietet, an die die Gemeinde künftig anknüpfen kann. Schmeißer: „Wenn sich zum Beispiel direkt ein paar Interessierte finden, die zum gleichen Thema etwas auf die Beine stellen wollen, können die sofort mit unserer Hilfe loslegen.“ Kurze Wege, gute Verknüpfungen und ein starkes Vereinsleben stehen für Gunhild Krumme schon jetzt auf der Habenseite des Stadtteils, der durch die Aktivitäten der Gemeinde noch lebenswerter werden soll – nicht nur für Protestanten.

Ob die Westhofener eher einen Gesprächskreis für pflegende Angehörige brauchen oder eine Jugenddisco – das soll sich am 13. April zeigen. 

Zeiten im Überblick
Das Ideen Forum startet am Mittwoch den 13. April um 19:30 Uhr. Zur Einstimmung gibt es ab 19:15 Uhr alkoholfreie Cocktails und eine Aufführungen des Heart-Chor. Der Flyer mit allen Informationen kann auf der runtergeladen werden.

 

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