Quickspring-Baustelle in Schwerte: So geht's weiter

Erstes Teilstück fertig

Der erste Abschnitt der Straße Am Quickspring in Schwerte ist fertig saniert. Er zeigt, wie der Rest der Straße nach den Bauarbeiten aussehen könnte: mit glatter Fahrbahn und einer barrierefreien Bushaltestelle zum Beispiel. Bis 2018 sollen sich die Arbeiten hinziehen. Eine knifflige Aufgabe bleibt für die Bauarbeiter bis dahin aber noch zu tun.

SCHWERTE-OST

, 11.07.2017, 16:53 Uhr / Lesedauer: 1 min

So schön präsentierte sich der untere Abschnitt der Straße Am Quickspring wohl noch nie: Im frischen matten Grau liegt die glatte Fahrbahn, genauso eben ist das helle Bürgersteigpflaster. An der Bushaltestelle ist die Bucht verschwunden zugunsten eines Bords, das barrierefreien Zustieg ermöglicht. Samt der Rillensteine, die Sehbehinderte führen.

Als Musterbeispiel für die weitere Sanierung der kompletten Hauptstraße der Kreinbergsiedlung ist der erste Bauabschnitt in dieser Woche fertiggestellt worden. In gleicher Weise verschönert worden sind die ersten 15 Meter des Einmündungsbereichs der Behnesstraße. Autofahrer können an deren Ende jetzt wieder in Richtung Grüntaler Teich ausbiegen.

"Ein etwas aufwendigerer Abschnitt"

Seit Anfang Mai war der Teilbereich bis zum unteren Torhaus für die Tiefbauer gesperrt. „Das war ein etwas aufwendigerer Abschnitt“, sagt Markus Borchert, Prokurist der Stadtentwässerung (SEG), die für die Straßenunterhaltung in der Stadt zuständig ist. Denn neben der Bushaltestelle mussten auch noch teilweise neue Abwasserkanäle verlegt werden. Zu beachten waren außerdem etliche Versorgungsleitungen, die die Fahrbahn kreuzen.

Mit der Freigabe des Premieren-Teilstücks sind die Bagger weitergezogen. Vom unteren Torhaus aus arbeiten sie sich jetzt zunächst bis unterhalb des Spielplatzes weiter voran. Borchert schätzt, dass der Straßenbau in diesem Bereich innerhalb von etwa zwei Monaten erledigt sein müsste. Danach schließt sich wieder eine kniffligere Aufgabe an, weil zwischen Spielplatz und der Einmündung Am Hohenstein wieder zusätzlich Kanäle erneuert werden wollen. Marode Betonrohre werden durch Kunststoffröhren mit einem Durchmesser von 30 Zentimetern ersetzt.

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Zum Abschluss wird in einem letzten Bauabschnitt bis zur Lichtendorfer Straße hinauf lediglich die Fahrbahn saniert. Bis ins neue Jahr wird sich diese Maßnahme noch hineinziehen. „Wir haben neun Monate Bauzeit avisiert“, sagt Borchert. Dafür wird sich dann die vorher völlig marode Straße in ein Schmuckstück verwandelt haben. Betriebsferien werden die Arbeiten nicht bremsen können. „Wir machen durch“, so Borchert. Man müsse den Sommer nutzen. Das Wetter werde zum Jahresende hin ja nicht besser.

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