Die Türen der Filiale der Bäckerei Kamps an der Hüsingstraße waren geschlossen. © Reinhard Schmitz
Fußgängerzone Schwerte

Rätsel um Kamps-Filiale an der Hüsingstraße: Tür plötzlich geschlossen

Mal zu Grobe, mal zu Niehaves, mal zu Kamps. Die Kamps-Filiale gehörte zu den drei Treffpunkten in der Fußgängerzone, die Schwerter im Wechsel besuchten. Doch damit war plötzlich Schluss.

Ein einsamer Deckenspot warf seinen Lichtstrahl auf ein Wandposter mit übergroßen Kaffeebohnen neben einer Tasse. Ansonsten war es auch am Donnerstagmorgen (14.10.) dunkel in der Filiale der Bäckereikette Kamps an der Hüsingstraße, in direkter Nachbarschaft zur früheren Gaststätte Alt Schwerte.

Die Brotregale wirkten beim Blick durch die Schaufensterscheiben leer. Auch die Fächer, in denen normalerweise knusprige Brötchen locken, schienen fein säuberlich ausgeräumt.

Kein erklärender Aushang zu finden

Kunden berichteten, dass sie schon Ende vergangener Woche plötzlich vor den verschlossenen Türen ihres Treffpunkts gestanden hätten. Der große Sonnenschirm, unter dem sie sonst so gern auf den Terrassenstühlen beisammensaßen und das Treiben in der Fußgängerzone beobachten und kommentieren konnten, war zusammengeklappt.

Irgendein Aushang mit einer Erklärung war nirgends zu entdecken. War’s das mit der Filiale?

Kamps-Internet nennt nur die andere Filiale im Bahnhof

Diese Frage ließ sich derzeit nicht abschließend klären. Wiederholte Anfragen per E-Mail bei der Kamps-Zentrale in Schwalmtal blieben bislang unbeantwortet. Die Filialsuche auf der Internet-Seite der Bäckerei Kamps zeigte am Donnerstag für Schwerte allerdings nur einen Treffer: Mit Öffnungszeiten angezeigt wurde ausschließlich das andere Zweiggeschäft im Bahnhof Schwerte, Bahnhofstraße 35.

Ein Hinweis auf den Laden in der Fußgängerzone an der Hüsingstraße fehlte. Dort gibt es mit den Bäckern Niehaves und Grobe für Hungrige aber noch zwei Alternativ-Angebote.

Über den Autor
Redaktion Schwerte
Reinhard Schmitz, in Schwerte geboren, schrieb und fotografierte schon während des Studiums für die Ruhr Nachrichten. Seit 1991 ist er als Redakteur in seiner Heimatstadt im Einsatz und begeistert, dass es dort immer noch Neues zu entdecken gibt.
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Reinhard Schmitz