RN-Reporter fährt mit neuer Eurobahn in Schwerte ein

Schienenverkehr

SCHWERTE Es riecht ganz neu. Neu wie in einem frisch ausgelieferten Auto. Nur dass man sich ganz entspannt in die dicken, blauen Polster zurücklehnen kann. Denn das Fahren übernimmt der Lokführer der Eurobahn. Ab 13. Dezember auch auf dem Regionalexpress 13 Hamm-Schwerte-Venlo. Unser RN-Reporter war bei einer Testfahrt dabei, die in der Ruhrstadt Halt gemacht hat.

von Von Reinhard Schmitz

, 01.12.2009, 16:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Für die Ruhr Nachrichten legte die Eurobahn bei ihrer Schulungsfahrt einen Fotohalt im Bahnhof Schwerte ein.

Für die Ruhr Nachrichten legte die Eurobahn bei ihrer Schulungsfahrt einen Fotohalt im Bahnhof Schwerte ein.

Signale, Abzweige oder Abstellmöglichkeiten müssen seine Kollegen wie im Schlaf finden können. Genauso wie die richtige Halte-Position an den Bahnhöfen. „Hier hast du links unten eine schwarze H-Tafel“, zeigt Neumann in Unna auf einen versteckten Stopp-Hinweis. Aufmerksam drängelt sich ein halbes Dutzend Lokführer um den Fahrersitz, schaut seinem Kollegen Michael Beti über die Schulter. Die rechte Hand am Fahr-Brems-Hebel, wandern seine Augen zwischen dem Buchfahrplan und den Gleisanlagen hin und her. Hundert Prozent Konzentration, auch wenn die 160 km/h Spitze noch längst nicht ausgereizt werden.

Zeit für einen Blick in den freundlichen Fahrgastraum hat nur Pressesprecher Marco Vogel. 273 Sitzplätze - davon 32 in der ersten Klasse - bietet der fünfteilige Wagen der Eurobahn. Die vier Sterne im Firmenlogo sind Programm. Zwei Toiletten, Informationsmonitore, Videoüberwachung und Klimaanlage bietet jeder der 18 Züge vom Typ Flirt, die von Stadler in Pankow geliefert wurden. Für ihre Kunden fahren sie sogar eine silberne Stufe aus. Sie überbrückt beim Halten den Spalt zum Bahnsteig.

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