RN spendieren Lottoscheine: Ein-Euro-Jobber greift nach dem 35-Millionen-Jackpot

SCHWERTE 35-Mio.-Euro-Jackpot statt Ein-Euro-Job. Traumhaft für Thomas Sawade (44), der Gemüse und andere Lebensmittel für die Schwerter Tafel einsammelt. "Das Allererste wäre: Weg vom Arbeitsamt und Hartz IV", weiß der Kernmacher, dessen Job nach 18 Jahren eine Maschine übernahm.

von Von Reinhard Schmitz

, 31.01.2009, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Den Lotto-Jackpot möchten (v.l.) Thomas Sawade, Marc Helfensdörfer und Nadine Westkämper mit Hilfe der Ruhr Nachrichten knacken.

Den Lotto-Jackpot möchten (v.l.) Thomas Sawade, Marc Helfensdörfer und Nadine Westkämper mit Hilfe der Ruhr Nachrichten knacken.

"Wir hatten letzte Woche schon in der Tafel eine Tippgemeinschaft – das ist voll in die Hose gegangen", verrät Helfensdörfer. Jetzt will der Ex-Malerlehrling, der gerade eine Umschulung zum Koch abgeschlossen hat, es besser machen. Die 25 und die 5 sind gesetzt, als er zum Kugelschreiber greift. Genauso die 8 und die 1: "Die 81 ist ja nicht dabei." Auch die anderen setzen auf ihre Geburtsdaten, um direkt ins Glück zu treffen. "Wenn´s der Jackpot wäre, würde ich auf jeden Fall die Tafel unterstützen", vergisst Helfensdörfer seine Helfer nicht. Dann ein Wohnmobil kaufen und ein Haus bauen. "Wenn schon, ein freistehendes", ergänzt Sawade.

Nadine Westkämper wäre schon mit "einer schönen Reise" glücklich. Von Schottland schwärmt die junge Frau, die nach zwei vergeblichen Lehrversuchen eine Ausbildung zur Krankenpflegehelferin abgeschlossen hat: "Einmal auf dem Berg stehen und aufs Meer gucken." Samstagabend um kurz vor acht könnte dieser Kindheitstraum wahr werden.

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