Rohrmeisterei erweitert Stiftung um Ausbildungsförderung

SCHWERTE Auch die Gastronomie der Rohrmeisterei soll künftig direkt gemeinnützigen Zielen dienen. Die Vorstände der Bürgerstiftung, Tobias Bäcker und Michael Schade, stellten jetzt das neue Konzept vor.

von Von Nicole Giese

, 29.11.2008, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Rohrmeisterei setzt weiter auf gemeinnützige Ziele.

Die Rohrmeisterei setzt weiter auf gemeinnützige Ziele.

Das Konzept wird bereits seit August schrittweise umgesetzt. Insgesamt sieben neue Mitarbeiter sind schon zusätzlich zum rund 40-köpfigen Team gestoßen. Einige sind Absolventen des Schwerter „Labora“-Projektes, einer bundesweit beachteten Maßnahme zur Berufsorientierung und Ausbildungsvorbereitung für Jugendliche. Andere werden vom Job-Team des KuWeBe betreut. „Für viele ist das hier eine wichtige Chance, um dauerhaft ihre Existenz sichern zu können“, betonte Gisela Mendel vom KuWeBe.

Und auch die Rohrmeisterei ist zufrieden. „Es läuft hervorragend“, lobt Tobias Bäcker die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie hätten sich in den laufenden täglichen Betrieb in den Bereichen Küche, Service und Technik integriert und bewährt. Denn die Qualität bleibe weiterhin oberstes Gebot. Mit dem neuen Stiftungszweck soll jedoch das Rohrmeisterei-Konzept weiter entwickelt werden. Der vermeintliche Gegensatz von „Kommerz“ und „Kunst“ werde schrittweise aufgelöst, betonten Bäcker und Schade. Die Gastronomie finanziere nicht mehr nur das gemeinnützige Engagement der Stiftung – sie sei es selbst.

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