Ruhrtal-Ranger: Auch nach Dienstschluss noch im Einsatz

SCHWERTE 6000 Liter Müll hat jeder von ihnen in dieser Saison gesammelt. Die Ruhrtal-Ranger sorgen dafür, dass Radfahrer auf dem Ruhrtalradweg einen guten Eindruck von Schwerte bekommen.

von Von Nicole Giese

, 27.10.2008, 16:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dunkle Wolken hängen über der Zukunft der beliebten Ruhrtal-Ranger: Die Arge kann ihre Ein-Euro-Jobs zumindest vorerst nicht mehr finanzieren.

Dunkle Wolken hängen über der Zukunft der beliebten Ruhrtal-Ranger: Die Arge kann ihre Ein-Euro-Jobs zumindest vorerst nicht mehr finanzieren.

Auch Anleiter Uwe Fuhrmann zieht zum Saisonende eine positive Bilanz der Qualifiziierungsmaßnahme. Die Arge des Kreises, der Verein Signal und die Stadt Schwerte beschäftigen die Ruhrtal-Ranger in so genannten Ein-Euro-Jobs. „Viele Radfahrer kennen die ‚Blauen Engel‘ mittlerweile“, erklärt Fuhrmann. So heißen die Ranger wegen ihrer blauen Jacken. Zwischen 70 000 und 80 000 Fernradfahrer kamen 2008 an Schwerte vorbei.

„Wir hoffen, dass die Maßnahme auch im nächsten Jahr bewilligt wird“, betont Fuhrmann. Fließt das Geld rechzeitig, soll die neue Saison am 1. Februar starten. Ob Frank Skobjiin und Eugen Badinger noch dabei sind, wird sich zeigen. „Wenn einer der Ranger einen Job findet, ist das toll“, betont Fuhrmann. Schließlich seien Freundlichkeit und eigenverantwortliches Handeln nicht nur als Ruhrtal-Ranger gefragt.

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