Rund 6000 Besucher wollten 2000 Gummienten in der Ruhr schwimmen sehen

Redakteur
Am Ufer der Ruhr war reichlich Publikum: Sie alle wollten sehen, wie die Enten beim Rennen ins Ziel kommen.
Am Ufer der Ruhr war reichlich Publikum: Sie alle wollten sehen, wie die Enten beim Rennen ins Ziel kommen. © Mühlbauer
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Es war rappelvoll auf dem Gelände des Kanuvereins. Als am Sonntag gegen 14 Uhr die ersten Enten ins Wasser gingen, drängten sich die Menschen mit Regenschirm, im Friesennerz oder in moderner atmungsaktiver Regenkleidung am Ufer der Ruhr. Alle wollten sehen, wie 2000 Gummienten die Ruhr abwärts treiben.

Kanuverein stellte Gelände zur Verfügung

Zum ersten Mal hatte der Rotary Club Schwerte ein Entenrennen organisiert, gemeinsam mit dem Kanuverein. Der hatte sein Gelände zur Verfügung gestellt. Und trotz des Dauerregens waren nach Schätzung der Veranstalter rund 6000 Schwerterinnen und Schwerter an die Ruhr gekommen. Dicht gedrängt unter den Pavillons wurden Getränke, Erbsensuppe und Bratwurst konsumiert, bevor es zum Ruhr-Ufer ging, um den Zieleinlauf zu sehen.

Enten lagerten in Lewes Boot

Zuvor waren die Enten im Meisterboot von Schwertes erfolgreichstem Kanuten, Detlef Lewe, gesammelt und dann auf der Ruhr ausgesetzt worden. Eine gelbe Masse trieb dann Richtung Kanuheim. Die Gewinner-Enten mussten, von einer Wassersperre geleitet, ein schwarz-weiß markiertes Rohr am Bootsanleger erreichen.

Neben dem Entenrennen für jedermann, für das 2000 Gummienten verkauft wurden, gab es noch ein Rennen mit roten Enten, die Schwertes Grundschulklassen bekommen hatten. Die Sieger der Rennen und viele Fotos zeigen wir am Montag online in einer Fotostrecke. Dann werden auch die Nummern der Gewinner-Enten veröffentlicht.