Sanierung des Pumpwerks Westhofen geht in die dritte Phase

Pumpwerk Westhofen

Ein großer Kran ragte am Dienstag (31. März) weithin sichtbar über dem ehemaligen Pumpwerk Westhofen. Das war das Zeichen für den Beginn neuer Sanierungsmaßnahmen.

Westhofen

, 06.04.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Große Platten wurden am Dienstag vor zwei der Wehre am Pumpwerk Westhofen montiert. Die beiden Wehre werden saniert.

Große Platten wurden am Dienstag vor zwei der Wehre am Pumpwerk Westhofen montiert. Die beiden Wehre werden saniert. © Holger Bergmann

Zwei große Absperrplatten ließ der Kran an den mittleren Wehren der ehemaligen Pumpstation und jetzigem Kraftwerk herab. Die Platten verhindern, dass Wasser durch die beiden Wehre fließt.

Denn die werden, wenn sie trockengelegt sind, saniert, wie Bernd Heinz, Sprecher der Wasserwerke Westfalen, berichtet.

Rücksicht auf Denkmalschutz

Es sind die letzten beiden von sechs Wehren des Bauwerks, die saniert werden, also die sogenannte dritte Phase der Sanierung. Und deren Abschluss. „Danach sind wir für lange Zeit fertig mit dem Stauwehr Westhofen“, sagt Bernd Heinz hoffnungsvoll.

Bereits im vergangenen Jahr wurde auch das Dach des historischen Gebäudes, das zur Route der Industriekultur zählt, erneuert. Mit Spezial-Schiefer, wegen des Denkmalschutzes.

Kleines Zeitfenster für Sanierung

Die Wasserwerke Westfalen haben nur ein kleines Zeitfenster für die Sanierung, denn im Herbst und im Winter müssen alle sechs Wehre frei bleiben, damit Hochwasser schnell abfließen kann.

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Die Anlage entstand im Jahr 1922, um mit der Kraft der Ruhr Wasser nach Dortmund zu pumpen. Heute erzeugen die Turbinen Strom und machten das Gebäude so zum Kraftwerk Westhofen.

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