Schwerter Arbeitsmarkt ist auf Vorkrisen-Niveau

Arbeitsagentur zieht Bilanz

"Die Stadt Schwerte war im Agenturbezirk am stärksten von der Krise betroffen, aber mittlerweile ist der Arbeitsmarkt wieder auf Vorkrisen-Niveau." Mit dieser Nachricht eröffnete Geschäftsführer Stefan Kulozik die Jahres-Bilanz der Bundesagentur für Arbeit in Schwerte.

SCHWERTE

von Von Holger Bergmann

, 11.01.2011, 16:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Zahl der Arbeitslosen ist auch im März wieder leicht gesunken.

Die Zahl der Arbeitslosen ist auch im März wieder leicht gesunken.

Weil die von der Metallverarbeitung geprägte Industrie von Schwerte besonders von der Wirtschafts-Krise 2009 gebeutelt war, hätte die Entwicklung am Arbeitsmarkt nach Meinung von Kulozik wesentlich schlimmer ausfallen können: „Die Schwerter Firmen haben sich sehr darum bemüht, ihre qualifizierten Arbeitnehmer durch Kurzarbeit zu halten. Und die Belegschaften haben sehr gut mitgezogen.“ Bereits 2010 ging es aufwärts. Pro Monat wurden in Schwerte etwa 200 neue freie Stellen gemeldet. Ein guter Wert, nach Einschätzung von Stefan Kulozik. Die größte Nachfrage nach Arbeitskräften kam aus der IT-Branche. Danach folgen der Pflegebereich, Ingenieure, das Handwerk, der Handel und Metall verarbeitende Unternehmen. 

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